Online-Scanner von Bitdefender setzt auf Cloud-Computing

Zur Erkennung von Malware nutzt QuickScan als bösartige identifizierte Virenmuster. Dank "In the cloud scanning" sendet der lokale PC nur noch einzelne Bits verdächtiger Dateien an die Scan-Engines der Bitdefender-Server. Das Tool liegt als Beta vor.

Mit Quickscan hat BitDefender ein Online-Tool zur Erkennung von Malware angekündigt, das derzeit noch als Betaversion vorliegt. Um Malware aufzuspüren, verwendet die Software eine Blacklist bereits als bösartig identifizierter Virenmuster und Signaturen, ohne dabei signifikant die Systemressourcen zu belasten.

Das Online-Tool setzt auf die Cloud-Computing-Technologie, mit deren Hilfe Dateien, die im Zugriff von laufenden Anwendungen sind, auf ihr Gefährdungspotenzial untersucht werden können. Laut Bitdefender bietet „In the cloud scanning“ den Vorteil, dass nicht die komplette Scan-Engine inklusive benötigter Programmerweiterungen auf den PC des Anwenders übertragen werden muss. Stattdessen sendet der lokale Rechner nur noch einzelne Bits verdächtiger Dateien an die Scan-Engines auf den BitDefender-Servern. Dies soll für Geschwindigkeitsvorteile gegenüber herkömmlichen Scanlösungen sorgen.

Sobald sich QuickScan unter realen Einsatzbedingungen bewährt hat und das Bugfixing abgeschlossen ist, will der Hersteller die In-the-Cloud-Technik in weitere Bitdefender-Produkte integrieren. Bitdefender QuickScan ist ab sofort für Testzwecke unter qscan.bitdefender.com verfügbar.

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