Auch Intel geht gegen Psion-Marke „Netbook“ vor

Eine Feststellungsklage soll die freie Nutzung des Begriffs ermöglichen. Auch fehlen Psion angeblich die rechtlichen Voraussetzungen für die Nutzung der Marke. Google verbietet inzwischen das Wort "Netbook" in Textanzeigen.

Nach Dell hat auch Intel rechtliche Schritte gegen Psion Teklogix wegen des Markennamens „Netbook“ angekündigt. Mit einer Klage will der Chiphersteller feststellen lassen, dass der Begriff „Netbook“ frei benutzt werden kann.

„Unserer Ansicht nach ist ‚Netbook‘ ein weit verbreiteter Gattungsbegriff, der eine Produktgruppe günstiger Computer beschreibt“, erklärte Intel. „Netbook“ sei von daher mit Begriffen wie „Notebook“ und „Ultra-Mobile-PC“ gleichzusetzen. Wie schon Dell argumentiert auch Intel, dass Psion nach der Registrierung der Marke „Netbook“ den Begriff fünf Jahre hintereinander nicht genutzt habe. Dies sei jedoch eine rechtliche Voraussetzung für die Verlängerung des Markenschutzes.

Ende Dezember hatte Psion begonnen, seine Markenrechte am Begriff „Netbook“ durchzusetzen und verschiedene Unternehmen sowie Website-Betreiber zur Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung aufgefordert. Der Intel-Klage zufolge hat auch Google ein Schreiben von Psions Anwälten erhalten und daraufhin die Nutzung des Wortes „Netbook“ in Textanzeigen untersagt.

Themenseiten: Dell, Google, Hardware, Intel, Netbooks, Psion Teklogix

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