Microsoft fordert Abfindungen von Ex-Mitarbeitern zurück

Etliche ehemalige Angestellte haben irrtümlicherweise zu viel Geld erhalten. Sie sollen die Summen innerhalb von 14 Tagen zurückerstatten. Einige andere haben aber auch zu geringe Abfindungen überwiesen bekommen.

Microsoft hat einigen seiner im Januar entlassenen 1400 Mitarbeitern zu hohe Abfindungen bezahlt. Laut einem Bericht von TechCrunch hat das Unternehmen die ehemaligen Angestellten in einem Brief aufgefordert, die versehentlich ausbezahlten Beträge innerhalb von 14 Tagen zurückzuerstatten.

„Eine Unachtsamkeit in der Verwaltung hat zu einer Überzahlung bei den Abfindungen geführt“, heißt es in dem Brief. „Wir bitten um Rücküberweisung des überschüssigen Betrags und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.“

Ein Microsoft-Sprecher bestätigte die Echtheit des Briefes. Da es sich um eine private Angelegenheit zwischen Microsoft und den Betroffenen handelt, wollte der Sprecher keine Angaben zur Anzahl der verschickten Briefe oder der Höhe der zurückgeforderten Summen machen. Der Sprecher deutete jedoch an, dass einige Ex-Mitarbeiter auch eine zu geringe Abfindungszahlung erhalten hatten.

Die Ende Januar freigestellten Mitarbeiter sind nur ein Teil der 5000 Entlassungen, die Microsoft für die nächsten 18 Monate angekündigt hat. Der Softwareanbieter reagiert mit dem Jobabbau auf die Folgen der Wirtschaftskrise und einem Gewinnrückgang von 11 Prozent im zweiten Geschäftsquartal (bis 31. Dezember).

Themenseiten: Business, IT-Jobs, Microsoft

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