Ryanair erlaubt Handy-Telefonate in seinen Flugzeugen

Vorerst ist der Service auf 20 Flugzeuge des Billigfliegers beschränkt. Innerhalb der nächsten 18 Monate sollen Telefonate über den Wolken auf allen 170 Maschinen der Flotte möglich sein. Preise liegen zwischen zwei und drei Euro pro Minute.

Wie die Welt Online berichtet, hat der Billigflieger Ryanair die Handynutzung in seinen Flugzeugen erlaubt. Vorerst können Fluggäste in 20 Maschinen Gespräche starten und empfangen sowie SMS versenden. Dem Bericht zufolge will Ryanair den Service in den nächsten anderthalb Jahren gemeinsam mit Partner Onair, einem Joint Venture von Airbus und Sita, auf der kompletten Flotte von rund 170 Flugzeugen anbieten.

Telefonate sollen zwischen zwei und drei Euro pro Minute kosten. Für das Versenden einer SMS fallen 50 Cent an, der Empfang ist gratis. Eine E-Mail schlägt mit bis zu 1,50 Euro zu Buche. Wenn ein grünes Licht aufleuchtet, darf das Handy eingeschaltet werden.

Ursprünglich hatte Ryanair seinen Handy-Service für Mitte 2007 angekündigt. Europäische Fluggesellschaften dürfen schließlich solche Dienste seit vergangenem Jahr anbieten. Im April hatte die EU die notwendigen technischen Standards für Telefonate über den Wolken festgelegt.

Themenseiten: Handy, Telekommunikation

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