Anti-Spam-Technologien: Versagen auf der ganzen Linie

Fast fünf Jahre sind vergangen, seitdem die großen Player im Internet-Segment verkündeten, sich dem Spam-Problem ernsthaft widmen zu wollen. Vielversprechende Technologien mit beeindruckenden Namen wie Domainkeys, Sender ID und Sender Policy Framework machten sowohl in der Sicherheits-Community als auch in der IT-Fachpresse die Runde. In wenigen Wochen schreiben wir 2008 - und es gibt mehr Spam als jemals zuvor. Jeder, der einen E-Mail-Account besitzt, ist von der Plage betroffen, und, ...

Fast fünf Jahre sind vergangen, seitdem die großen Player im Internet-Segment verkündeten, sich dem Spam-Problem ernsthaft widmen zu wollen. Vielversprechende Technologien mit beeindruckenden Namen wie Domainkeys, Sender ID und Sender Policy Framework machten sowohl in der Sicherheits-Community als auch in der IT-Fachpresse die Runde.

In wenigen Wochen schreiben wir 2008 – und es gibt mehr Spam als jemals zuvor. Jeder, der einen E-Mail-Account besitzt, ist von der Plage betroffen, und, von unzuverlässigen Mailfiltern abgesehen, der Werbepost- und Malware-Flut hilflos ausgeliefert.

Im Videobeitrag unten gibt ZDNets Leitender Redakteur David Berlind AOL, Google, Yahoo und Microsoft die Schuld – denn die miteinander konkurrierenden Giganten konnten sich nie auf einen gemeinsamen Anti-Spam-Ansatz einigen. Hätten sie dies getan, wären danach alle anderen Provider auf den Zug gesprungen, was zu einer effektiven und (nahezu) global unterstützten Spam-Abwehr geführt hätte.

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1 Kommentar zu Anti-Spam-Technologien: Versagen auf der ganzen Linie

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  • Am 18. Oktober 2007 um 0:43 von Mathias Wührmann

    Wo Provider versagen, muß eben eine lokale Lösung her. Auch wenn diese natürlich ein paar Ressourcen auf dem Rechner kostet und selbst gepflegt werden will.

    Ich persönlich verwende schon seit Jahren die Open-Source-Lösung POPfile (http://popfile.sourceforge.net) und bin seit dem von SPAM praktisch nicht mehr betroffen. Eine Erkennungsrate von 99,78% spricht wohl für sich.

    Wem POPfile zu kompliziert ist, dem empfehle ich den Freeware K9-SPAM-Filter (http://www.thebatworld.de/system/sections/index.php?op=viewarticle&artid=16). Im Prinzip genauso gut, denn POPfile war hier Vorbild. Jedoch ist die Software einfacher gehalten.

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