Botnets: Die finstere Seite des Internets

Wenn der PC plötzlich ein Eigenleben entwickelt und die Internetverbindung ohne erkennbaren Grund ausgelastet ist, kann es sein, dass der Rechner Teil eines Botnets geworden ist. Christian Mairoll, CEO von Emsi Software, erläutert im aktuellen Bericht "Botnets - die finstere Seite des Internets" wie Trojaner PCs infizieren, und beschreibt die Gefahren, denen der ahnungslose PC-Benutzer durch die unfreiwillige Teilnahme an einem Botnet-Netzwerk ausgesetzt ist. Dies reicht vom ...

Wenn der PC plötzlich ein Eigenleben entwickelt und die Internetverbindung ohne erkennbaren Grund ausgelastet ist, kann es sein, dass der Rechner Teil eines Botnets geworden ist.

BotnetsChristian Mairoll, CEO von Emsi Software, erläutert im aktuellen Bericht „Botnets – die finstere Seite des Internets“ wie Trojaner PCs infizieren, und beschreibt die Gefahren, denen der ahnungslose PC-Benutzer durch die unfreiwillige Teilnahme an einem Botnet-Netzwerk ausgesetzt ist. Dies reicht vom Ausspionieren persönlicher Daten und Passwörter über Keylogger, die Nutzung des PCs als Proxy-Server für den Download illegaler Daten und Software bis hin zu konzentrierten Attacken auf Webseiten mit Hilfe tausender vernetzter Rechner und den Versand von Spam.

Weitere interessante Beiträge zu Spyware, Rootkits und anderen Themen sind in der Emsi-Knowledgebase zu finden. Sehr lesenswert.

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10 Kommentare zu Botnets: Die finstere Seite des Internets

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  • Am 26. Mai 2007 um 7:29 von thunderbolty

    wer seinen armen computer schlampig administriert, z.b. auf schutzprogramme jeglicher art einfach so mal verzichtet (es wird ja schon nix passieren, ist ja bisher immer alles gutgegangen) und auch sonst seinen gesunden menschenverstand zuhause laesst, bracht sich nicht zu wundern, wenn er mit wachsender wahrscheinlichkeit zum opfer eines oder mehrerer schadprogramme wird!
    hochmut kommt halt vor dem fall, und manche leute muessen mal ordentlich auf die fresse fallen, ehe sie kapieren wies laeuft …

  • Am 28. Mai 2007 um 18:29 von JMS

    Hochmut kommt vor dem Fall : Thunderbolty, wie oft schlägst Du ein??
    Seit der demokratisierung der PC’s und des Internetzugangs sind halt immer mehr Personen mit einer Technik konfrontiert, die – gerade von der Industrie – als leicht zu bedienen und jedermann zugänglich verkauft wird. Leider wird keinem der Kunden bewusst auf die Gefahren hingewiesen und bei fehlendem technischen Verständnis und entsprechender sensibilisierung kann ein normaler User auch keine strategie gegen gefahren entwickeln.
    Selbst wenn der User über der nötigen Software verfügt, hat dennoch keine Erfahrung was er nicht tun sollte oder wovor ihm die Software warnt. So erlebt man des öfteren, das trotz einer Warnung auf OK geklickt wird und so ist der Schutz dahin.
    Dazu komm auch dass die Fallen immer perverser werden und selbst ein Informatiker kann sich schnell etwas einfangen.
    Mir ist es immer noch rätselhaft, wie es sein kann das die Anbieter unserer Datenfluss in allen Details per gesetz speichern soll und kann, aber Sites nicht aus dem verkehr gezogen werden, die eindeutig die Quellen für allerlei Malware sind und mit einem Klick die PC’s verseuchen. Warum wird einfach nicht per gesetz festgelegt, dass Sites mit ensprechendem Inhalt gesperrt oder nicht beherbergt werden dürfen? Und das noch mit drastischen Strafen belegen, und das Weltweit.
    Aber so auf die User zu schimpfen als ob Du der grosse Zampano wärst, das ist bestimmt keine Lösung.

  • Am 6. Juni 2007 um 17:29 von boschgo

    @ all,
    hallo aufwachen!!! ihr lebt seit über 60 jahren in einer demokratie in der ihr doch so viel selbstständigkeit entwickelt haben müßtet, um zu wissen das man sich nicht nur bei salesch und co verdummen lassen muß. es gibt genügend quellen die für eine bildung taugt, die einem auch bei o.g. problemen hilft. allerdings scheint das bei der masse nicht angekommen zu sein. es soll deshalb niemand jammern, wenn sein pc verpilzt ist. meiner meinung nach kann da nur eine diktatur helfen. die nimmt den leuten auch das selbstständige denken ab, hat aber den vorteil, daß gesagt wird “ so mein lieber untergebener, du hast die pflicht eine firewall, antispay und antiviren programm auf deinen pc zu installieren. dann ist bei ALLEN surfern die größte gefahr gebannt.
    aber is leider nicht!!! statt dessen wird lamentiert und diskutiert und das bis in alle ewigkeit. soll doch jeder seinen kram machen und aus den konsequenzen lernen.
    gesetze zum schutz des users wird es nie geben, so daß das motto gilt: „hilf dir selbst, dann hilft dir gott“.
    versuch mal einem kleinen kind die gefahr einer steckdose zu erklären. das funktioniert nicht. aus diesem grund gibt es nur eine lösung: das kind muß erst mit der steckdose persönliche erfahrungen machen. dann bleibts im hirn.

  • Am 10. Juni 2007 um 9:16 von Diotima

    Das ich nicht lache- ich will nicht abstreiten das in jedem Eurer Kommentare ein Körnchen Wahrheit steckt, aber Demokratie heißt nach boschgo übersetzt- jeder darf krimminell sein und versuchen ahnungslosen Menschen etwas unterzujubeln und es auszunutzen, letztlich sind dank dieser „Demokratie“ die Opfer wie immer selber schuld, weil ja notwendige Kompetenz auch aus eigener Kraft heraus erworben werden muss. Beim Arzt werd ich bei jeder Impfung zwangsbelehrt, obwohl dem bewußt ist, dass mir wegen der regelmäßigkeit dieser Maßnahme, Vorgang und auswirkingungen bestens bekannt sind- warum nicht also beim Kauf eines PCs eine wirklich zugeschnittene Beschreibung möglicher Gefahren. Leider glauben ja viele PC-Nutzer, solange der Rechner ohne Probleme läuft, dass sie keiner Gefahr ausgesetzt sind, und das nicht weil sie nicht lernen wollen, sondern weil ihnen suggeriert wird, dass sie die vorgänge eh nicht verstehen und nur was kaputt machen wenn sie sich eingehender mit dem Innenleben des Rechners befassen.
    Danach sind also die mit der Malware also nur die arme Steckdose
    zum Belehren der ahnungslosen Internetnutzer. Boschgo, warum gibst du solchen nicht noch nen Orden?

  • Am 14. Juni 2007 um 15:55 von ?intitle:index.of?

    Der Job als ComputerTechniker muss doch, bei dieser Arbeitslosenqote in Deutschland, irgendwie erhalten bleiben, oder etwa nicht? Stellt euch vor, das lernen vom „Hacken anderer Computer“ wäre ein Kinderspiel -wie würde es wohl in der IT Branche aussehen? Die Tutorials für das Hacken werden bewusst schwer gehalten, damit nicht jeder in die Welt 1010010 eintaucht… eben das gilt auch für „Administrieren des eigenen PCs“ -um den glauben vieler PC-Nutzer aufrecht zu erhalten.

  • Am 16. Juni 2007 um 21:50 von thunder

    hallo leute,
    tja, es ist halt ähnlich wie bei den WLAN-netzen – jeder ist rechtlich verpflichtet, seinen „laden“ in ordnung zu halten; doch vor solch satanischer malware gibts nun mal keinen 100 %igen schutz!
    deshalb sollte jeder einen netzwerksniffer (NESSUS o.ä.) mitlaufen lassen, um seine unschuld im falle illegaler aktivitäten einwandfrei beweisen zu können …

  • Am 16. Juni 2007 um 21:51 von thunder

    nämlich anhand der LOG-dateien !!!

  • Am 22. Juni 2007 um 12:23 von besserwisser

    Ich glaube das Christian Mairoll, CEO von Emsi Software sich nur wichtig machen wollte um seine Software zu verkaufen. Und zdnet.de bekommt bestimmt auch noch Geld fuer den Link im Artikel.

  • Am 22. Juni 2007 um 13:34 von Jason Curtis

    >> Und zdnet.de bekommt bestimmt auch noch Geld
    >> fuer den Link im Artikel.

    Definitiv nicht. Ach, wenn es nur so einfach wäre… ;-)

  • Am 3. Juli 2007 um 15:47 von karl

    Ok, es leuchtet ein, dass nicht alle Menschen Computerspezialisten werden können oder wollen, nur um das Internet zu nutzen. Ich denke aber, dass kann man damit vergleichen, ein Kraftfahrzeug auf öffentlichem Straßenland zu nutzen. Auf meinem privaten Acker darf ich mit jeder Schrottkiste rumheizen, auf eigenes Risiko, versteht sich. Will ich aber auf öffentliche Straßen, benötige ich eine Fahrerlaubnis, die ich nach einer Ausbildung und bestandenen Prüfung erhalte. Zu dieser Ausbildung gehören (ich erinnere mich noch) auch die Grundfähigkeiten, mein Fahrzeug auf seine Verkehrssicherheit zu überprüfen.

    Jetzt habe ich Fahrerlaubnis und Auto und muss mein Fahrzeug regelmäßig beim TÜV vorführen, wo es dann von Fachleuten auf seine Sicherheit überprüft wird. Sollte ich dort mit kaputter Lenkung oder Bremsen vorfahren, werden die mich nicht mal wieder vom Hof fahren lassen. Wer kein KFZ-Techniker ist, muss eine Werkstatt beauftragen (und bezahlen), die Schäden entfernen zu lassen. Das lässt sich doch wunderbar auf Computer und Internetnutzung übertragen.

    Eine große Menge Arbeitsplätze würden auch noch entstehen. Schließlich wird von einem KFZ-Techniker auch nciht erwartet, dass er Hartz 4 bezieht um dann unentgeltlich Autos zu reparieren? Wieso erwarten Computerbesitzer das dann, wie man in den Supportforen im Internet sehen kann?

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