Nicht Big Brother, sondern Google beobachtet Sie!

Wie die New York Times meldet, plant Google demnächst Werbung, die auf die Interessen des Nutzers zugeschnitten ist. Damit sollen dann zum Beispiel potenzielle Autokäufer, Sportinteressierte oder schwangere Frauen spezielle Werbeangebote bekommen – egal auf welcher Webseite sie sich gerade tummeln. Die zukünftige Mutter ist also nicht davor gefeit, Windelwerbung auf den Seiten von Vogue untergejubelt zu bekommen. Diese Art der Werbung lässt sich natürlich teurer verkaufen. Doch ob der ...

Wie die New York Times meldet, plant Google demnächst Werbung, die auf die Interessen des Nutzers zugeschnitten ist. Damit sollen dann zum Beispiel potenzielle Autokäufer, Sportinteressierte oder schwangere Frauen spezielle Werbeangebote bekommen – egal auf welcher Webseite sie sich gerade tummeln. Die zukünftige Mutter ist also nicht davor gefeit, Windelwerbung auf den Seiten von Vogue untergejubelt zu bekommen. Diese Art der Werbung lässt sich natürlich teurer verkaufen. Doch ob der Nutzer das auch will?

Kein Problem, wenn es nach Google geht: Der mündige Bürger hat jederzeit die Möglichkeit, die gesammelten Informationen über seine Interessen einzusehen und zu ändern. Na toll! Und wer macht das schon? Es geht darum, dass von vornherein keine Daten gesammelt werden, denn der „Kreativität“ in diesem Bereich sind fast keine Grenzen gesetzt.

So kann schon bald – mit Googles Android-Betriebssystem – auch standortbezogene Werbung möglich werden. Und glauben Sie nicht, dass man darüber in Mountain View nicht schon nachgedacht hat. Also, falls Sie ein G1 haben und vor einem Schaufenster eines Autohauses stehen, wundern Sie sich nicht, wenn Sie eine SMS mit einem Top-Angebot für ein neues Auto bekommen.

Was meinen Sie? Bin ich nur paranoid, oder besteht wirklich die Gefahr, dass Google zu viele Daten sammelt und zu seinem Vorteil ausnutzt? Macht Google uns zum gläsernen Bürger?

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11 Kommentare zu Nicht Big Brother, sondern Google beobachtet Sie!

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  • Am 11. März 2009 um 20:31 von Matze

    Nicht paranoid, sondern einfach nur naiv und offensichtlich unwissend bist Du. Behavioural Targeting gibt es seit zig Jahren, wird unter anderem von den Springer-Websites aber auch vom Süddeutschen Verlag eingesetzt – und spielt derlei Werbung aus. Google macht das nun erstmals transparent und gibt sogar ein Tool an die Hand, wodurch Nutzer selber einsehen und bestimmen können, was da angezeigt wird – und Du haust denen deswegen eins in die Fresse?? Ich fass es nicht…. WACH AUF!

  • Am 11. März 2009 um 20:43 von Max

    Ein Super-Service! Wovor hast Du Angst?

  • Am 12. März 2009 um 8:41 von Wolle

    Dass Google die User ausspioniert ist doch ein offenes Geheimnis. warum sollte Google davor Halt machen, ihr neues Android-Handy dafür zu nutzen? Glauben die Käufer wirklich, dass Google das Handy nur aus Sympathie für die Mobilfunk-Nutzer geschaffen hat? Der gläserne Bürger ist doch längst Realität – nur verdrängen wir es. Wer im Supermakrt mit EC-Karte zahlt gibt ja auch preis, was er, wann und wo gekauft hat. Diese Daten sind gespeichert und werden genutzt. Also nicht erschrecken, Google macht nichts was sie nicht eh schon tun – nur vielleicht etwas gezielter. Ob das jetzt gut ist, steht auf einer anderen Karte. Ich meine nicht…

  • Am 12. März 2009 um 10:10 von Marcus

    Ihr geht mir alle so auf die Nerven mit eurem rumgeheule. Jeder Mensch der sich nichts zu Schulden kommen lässt braucht jawohl auch keine Angst um seine Daten haben (Surfverhalten? Mein Gott, wie schlimm sowas auszuwerten)

    Jeder der sich gegen soetwas aufbäumt bis in die Wolken hat Dreck am Stecken..

    Über diese Google-Datenschutz-Diskussionen könnt ich mich täglich aufregen. Andauernd der gleiche Senf, und keiner weiß genau was Google macht.

    • Am 26. Juli 2009 um 10:08 von Seppli

      AW:
      Was ich mache egal wann wo und wie geht alle einen Dreck an egal ob google oder staat. Und vorellem letzteren.

  • Am 12. März 2009 um 10:24 von besserwisser

    Wenn Google es für sein eigenes Werbesystem nutzt, kann man daran wohl kaum etwas aussetzen, denn jeder 3. gibt mehr Informationen freiwillig über Payback und ähnlichen Unfug preis. Wichtig ist, das google die Daten nur SELBER verwendet und nicht weiter gibt, und da habe ich ein gutes Gefühl, denn verkauft hat google noch keine Daten. Da hätte ich bei Payback und anderen Unternehmen mehr sorgen. Vorallem, was ist einem Lieber: Werbung für Sachen die mich interessieren könnten oder Werbung (als Mann) für OB oder (als Frau) für Bier und Fußball ;-) und wer kann schon so leicht seine Informationen bei Payback einsehen oder sogar ändern.

    Von daher, die Kirche im Dorf lassen.

  • Am 25. März 2009 um 8:16 von Andreas

    Nicht verstanden?
    Haben die Kommentatoren den Autor nicht verstanden?
    Es geht doch gar nicht darum, das solche Dinge durchaus ihren Nutzen für den Verbraucher haben "können", sondern darum, dass immer schleichender aber stetig mehr über uns erfahrbar und – positiv wie negativ – nutzbar sein wird.
    Wer dagegen seine warnende Stimme erhebt hat nicht automatisch "Dreck am Stecken" oder "etwas zu verbergen", es geht (mal wieder) um das Prinzip. bei allem was wir / Großkonzerne / Regierungen etc. machen, gilt es immer eine möglichst objektive Skepsis an den Tag zu legen und evtl. Gefahren auszuloten und zu bewerten.

  • Am 23. Juli 2009 um 22:04 von domingo

    Googles "Spionageart"
    Wer sich fürchtet, ausspioniert zu werden, oder einfach Angst um seine Privatsphäre hat, öffnet http://www.google.de und fügt anschließend in die Adresszeile folgendes ein:

    javascript:x=’Nothing‘;y=’preferences‘;try{if(confirm(‚OK:%20Zero%20itnCancel:%20Do_’+x+’_(e.g._already_zeroes?)n’+unescape(document.cookie.replace(/;/g,’n‘))))h=location.host.match(/.google.((off|com?)(…)|..|com)$/)[0];document.cookie=’PREF=ID=0000000000000000:LD=en:TM=1115409441:LM=1129104254:S=kSuablMgN8pP9-91;expires=Sun,%2017-Jan-2038%2019:14:07%20GMT;domain=’+h;location=’/’+y+“;alert(‚Zeroed:nNow_reset_yourn’+y+’n‘)}catch(e){alert(x+’_donen(e.g._not_Google?)n‘)}void(0)

    mit diesem javascript sollten die Cookies (die Dinger die euch ja soo verraten) von Google zurückgesetzt werden. Anschließend kann man in der sich darauf öffnenden Seite (http://www.google.at/preferences) ein paar Einstellungen vornehmen.

    Dominik

    • Am 23. Juli 2009 um 23:57 von Sinius

      AW: Googles "Spionageart"
      Wo ist denn dieses schöne Fragment her? Sieht ja mal richtig schön nach copy & paste aus…
      Darüber hinaus funktioniert es nicht…
      Ich geh mal davon aus, dass du nicht der Urheber dieses Codes bist.
      Die ganzen Attributwerte sind mit Beispielangaben gefüllt (e.g._…)…
      Wie auch immer das Ding bei dir gefunzt hat, bei mir tut sich außer ner not found Meldung von Google mal so gar nix.^^

      • Am 24. Juli 2009 um 0:52 von Dominik

        AW: AW: Googles "Spionageart"
        ja richtig erkannt, ich bin nicht der urheber dieses script^^

        leider weiß ich nicht mehr die quelle, aber kann mich noch gut erinnern, dass dieses script frei zur vervielvältigung ist..

        darüber hinaus müsste das script dennoch funktionieren, wenn man folgende schritte befolgt (immerhin funkts bei andren unabhängig von mi auch)

        http://www.google.com öffnen

        diesen code in die adressleiste(!) einfügen

        enter

        es kommt eine aufforderung/frage

        ok klicken

        es kommt meldung dass cookies gelöscht wurden

        ok

        es öffnet sich dazu noch http://www.google.com/preferences

        da kann man weitere einstellungen wie sprache etc vornehmen

        sollte es noch immer nicht funktioniern, entschuldige ich mich halt für meinen kommentar

        Dominik

  • Am 26. Juli 2009 um 4:11 von Sebas

    Google
    Ich bin schon lange absolout Google frei – mit Bing wirds wahrscheinlich auch nicht besser aber – zur Hölle mit Google !

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