Smartphones kannste vergessen!

Eine Studie der Yankee Group will belegt haben, dass Smartphones ein Misserfolg sind. So sollen nur 13 Prozent der US-Handybesitzer mit ihrem Smartphone mehr als einmal im Monat ins Internet gehen. Es stellt sich die Frage, für wen Smartphones ein Misserfolg sind? Der Markt für die mobilen Begleiter wächst. Einer Studie von In-Stat zufolge wird die Anzahl von Smartphones bis zum Jahr 2012 um jährlich 33 Prozent wachsen. Als Beweis für den Fehlschlag mit den Smartphones wird Tony ...

Eine Studie der Yankee Group will belegt haben, dass Smartphones ein Misserfolg sind. So sollen nur 13 Prozent der US-Handybesitzer mit ihrem Smartphone mehr als einmal im Monat ins Internet gehen.

Es stellt sich die Frage, für wen Smartphones ein Misserfolg sind? Der Markt für die mobilen Begleiter wächst. Einer Studie von In-Stat zufolge wird die Anzahl von Smartphones bis zum Jahr 2012 um jährlich 33 Prozent wachsen.

Als Beweis für den Fehlschlag mit den Smartphones wird Tony Davis zitiert. Der Chef der kanadischen Firma Brightspark hat sein Geld in zwei Internet-Plattformen für Smartphones investiert.

„Die bisherigen Erfahrungen mit der Internetnutzung auf dem Smartphone sind ein Desaster“

Vielleicht war Brightspark einfach nur zu früh dran – ein Schicksal, das viele „Early Mover“ trifft. Dass manche Smartphones nicht gerade die Benutzerfreundlichsten sind, mag zutreffen. Aber so schlecht, dass sie nicht angenommen werden, sind sie auch wieder nicht. Außerdem lässt die Zukunft hoffen – Apple hat es vorgemacht.

Dass sich Smartphones auch in Deutschland noch nicht durchgesetzt haben, liegt wohl eher daran, dass erst mit UMTS ein Netz mit vernünftigen Datenraten zur Verfügung steht. Das zweite Kriterium ist der Browser. Hier hat es – ich muss schon wieder auf das Iphone zurückkommen – nur Apple geschafft, ein gutes Surfgefühl hinzubekommen. Durch das Zoomen und Scrollen mit den Fingern macht es endlich auch mit kleinen Geräten wirklich Spaß, sich im Internet zu bewegen.

Dritter und wohl wichtigster Punkt ist aber wieder einmal die Preispolitik in Deutschland. Wer bis dato zu seinem Mobilfunkvertrag eine Daten-Option hinzubuchen wollte, war erst einmal mit Tarif-Kauderwelsch und undurchsichtigen Einschränkungen sowie Ausnahmen konfrontiert. Ganz zu schweigen vom Preis. Wucher ist da fast noch untertrieben. Aber das ändert sich ja mittlerweilen: Bei Simyo gibt es das Megabyte für 23 Cent. E-Plus bietet 250 MByte und O2 200 MByte für 10 Euro.

Sind das die wirklichen Gründe, warum sich Smartphones nicht durchsetzen? Ist eine Besserung in Sicht? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

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