Hard- und Software: Google macht es lieber selbst

Anscheinend kauft Google wichtige Komponenten seiner Rechenzentren nicht einfach bei Herstellern wie Cisco, Sun oder Intel ein, sondern entwickelt sie selbst. Meinem News.com-Blogger-Kollegen Gordon Haff zufolge bezieht das Unternehmen von Intel speziell angepasste Mainboards. Unter Bezugnahme auf einen Analysten berichtet er, dass auch ein weiteres Herzstück, die 10-Gigabit-Switches, ein Eigengewächs sind. Standard-Komponenten hätten die Ziele hinsichtlich Kosten und Stromverbrauch nicht ...

Anscheinend kauft Google wichtige Komponenten seiner Rechenzentren nicht einfach bei Herstellern wie Cisco, Sun oder Intel ein, sondern entwickelt sie selbst. Meinem News.com-Blogger-Kollegen Gordon Haff zufolge bezieht das Unternehmen von Intel speziell angepasste Mainboards. Unter Bezugnahme auf einen Analysten berichtet er, dass auch ein weiteres Herzstück, die 10-Gigabit-Switches, ein Eigengewächs sind. Standard-Komponenten hätten die Ziele hinsichtlich Kosten und Stromverbrauch nicht erfüllt.

Dass Google keine Software von der Stange verwendet, dürfte keinen überraschen. Interessant ist aber, dass selbst normale Hardware den Anforderungen nicht mehr genügt.

Google ist der größte und bekannteste Verfechter von webbasiertem Computing. Mit Angeboten wie Google Text und Tabellen möchte das Unternehmen Desktop-Applikationen wie Microsoft Office ablösen.

Lösungen wie die Suche und das Online-Office betreibt Google in riesigen Rechenzentren, die Daten der Kunden speichern sowie den Code der Webapplikationen ausführen und an die Browser auf den Clients ausliefern. Diese Infrastruktur hat sicherlich einen gehörigen Anteil an den Gesamtkosten.

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