Marktforschung sagt: Immer weniger PDAs!

IDC meldet, dass die Zahl der ausgelieferten PDAs nun schon im fünfzehnten Quartal in Folge gesunken ist. Zwar gab es im dritten Quartal dieses Jahres eine leichte Belebung um 1,5 Prozent, aber verglichen mit dem Vorjahresquartal sank die Zahl dennoch um knackige 39,3 Prozent. Ist der PDA also ein Auslaufmodell? Nicht ganz! So sagt IDC selbst, dass der Markt zwar kleiner wird, dies der Beliebtheit in bestimmten Zielgruppen aber keinen Abbruch tut. Das sehe ich auch so. Firmen, die ...

IDC meldet, dass die Zahl der ausgelieferten PDAs nun schon im fünfzehnten Quartal in Folge gesunken ist. Zwar gab es im dritten Quartal dieses Jahres eine leichte Belebung um 1,5 Prozent, aber verglichen mit dem Vorjahresquartal sank die Zahl dennoch um knackige 39,3 Prozent. Ist der PDA also ein Auslaufmodell? Nicht ganz!

So sagt IDC selbst, dass der Markt zwar kleiner wird, dies der Beliebtheit in bestimmten Zielgruppen aber keinen Abbruch tut. Das sehe ich auch so. Firmen, die beispielsweise in Logistik, Vertrieb oder Produktion mobile Lösungen brauchen, werden auch in Zukunft auf den PDA setzen.

Ein anderer Punkt ist die Definition von PDAs. Die IDC-Untersuchung zählt Geräte mit Telefonie-Fähigkeit explizit nicht zu den PDAs. Und damit bleiben Smartphones à la Blackberry und MDA explizit außen vor. Doch in meinen Augen sind sie die logische Fortentwicklung des ursprünglichen PDA-Gedankens.

Ich selbst war früher begeisterter PDA-Nutzer. Drei Generationen Palm, vom Palm III über den V bis zum Tungsten T2 gehörten zu meinem Gadget-Fuhrpark. Mittlerweile brauche ich diese Westentaschen-Computer nicht mehr. Aus zwei Gründen:

  1. Mein Fünf-Euro-Handy (mit Vertrag) kann fast alles, was ich am Palm zu schätzen gewusst habe. Vor allem den Abgleich von Terminen und Adressen mit meinem PC.
  2. Die Notebook-Entwicklung hat im letzten Jahrzehnt einen gewaltigen Sprung gemacht. Den Palm habe ich beispielsweise häufig gebraucht, um unterwegs Termine zu vereinbaren, eine Adresse nachzuschlagen oder in einem Office-Dokument etwas nachzusehen. Heute geht das mit dem Notebook genauso gut beziehungsweise sogar besser. Denn mittlerweile funktioniert selbst auf den billigsten Mobil-PCs der Schlafmodus. Um das Notebook benutzen zu können, kann ich es während eines Meetings problemlos aufklappen, und es ist sofort betriebsbereit. Was für ein Fortschritt zu früher, als der Suspend-Modus nie richtig funktioniert hat. Stattdessen musste man immer erst den Rechner neu booten. Da war ein PDA logischerweise die bessere Wahl. Aber wie gesagt, das ist eine Weile her.

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