Warten auf Midori

Diese Woche geisterten Berichte über den angeblichen Windows-Nachfolger Midori durchs Netz. Der Begriff "Nachfolger" ist aber sehr dehnbar. Midori hat Berichten zufolge mittlerweile den Status eines "Incubation Project", das heißt, es ist einem Produkt für Endkunden schon etwas näher als das Forschungs-OS Singularity, auf dem es basiert. Das OS stellt eine komplette Abkehr von der seit den Neunzigern im Einsatz befindlichen Windows-Codebasis dar.

Diese Woche geisterten Berichte über den angeblichen Windows-Nachfolger Midori durchs Netz. Der Begriff „Nachfolger“ ist aber sehr dehnbar.

Midori hat Berichten zufolge mittlerweile den Status eines „Incubation Project“, das heißt, es ist einem Produkt für Endkunden schon etwas näher als das Forschungs-OS Singularity, auf dem es basiert. Das OS stellt eine komplette Abkehr von der seit den Neunzigern im Einsatz befindlichen Windows-Codebasis dar.

Das ist auch der Hauptgrund dafür, dass von dem System – wenn überhaupt – wohl erst weit im nächsten Jahrzehnt etwas zu sehen sein wird. Midori ist nämlich nicht die Basis von Windows 7 – und mit größter Wahrscheinlichkeit auch nicht die von Windows 8.

Wenn Midori irgendwann ab 2013 erscheint, könnte es aber zu spät sein. Denn in den letzten Jahren hat die Bedeutung von Desktop-Betriebssystemen nicht gerade zugenommen. Browser und Runtimes wie Adobe AIR übernehmen immer mehr ihrer ursprünglichen Aufgaben. Mal sehen, was zu diesem Thema in den nächsten Wochen noch durchsickert.

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