Microsoft hätte sich das Origami-Interface sparen können

Microsoft hätte sich das neue UMPC-Interface Origami für Windows Vista sparen können. Das liegt aber nicht an der Software selbst. Die ist sogar ganz nett.

Microsoft hätte sich das neue UMPC-Interface Origami für Windows Vista sparen können. Das liegt aber nicht an der Software selbst. Die ist sogar ganz nett.

Der Grund: Windows Vista ist für die schwache Hardware solcher Geräte einfach zu fett. Erst diese Woche hatte ich den HTC Shift zum Test – mit vorinstalliertem Vista und Origami. Ergebnis: Die Bedienung läuft zäh wie Kaugummi.

Intel setzt bei den atombasierten Mobile Internet Devices (MID) – die UMPCs sehr ähnlich sind – nicht umsonst auf ein schlankeres Linux. Will Microsoft auf Netbooks, UMPCs und MIDs künftig eine Rolle spielen, werden die Redmonder um ein abgespecktes und deutlich schnelleres OS nicht herumkommen. Vorerst kann sich Microsoft nur mit seinem Oldie Windows XP gegen die auf die Geräte zugeschnittenen Linux-Lösungen wehren.

Aber schon jetzt ist klar, dass wichtige Features wie Multitouch nur im Vista-Nachfolger Windows 7 zu finden sein werden. Auf XP wird die Funktion sicherlich nicht portiert.

Ob Microsoft auf Basis eines zunehmend modularisierten Windows 7 ein UMPC-taugliches OS hinbekommt, muss sich aber erst noch zeigen.

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