Lücke in Firefox und Chrome ermöglicht Clickjacking

Opera 9.63 und Vorabversionen des Internet Explorer 8 sollen nicht betroffen sein

Der Sicherheitsforscher Aditya Sood hat eine Schwachstelle in Chrome 1.0.154.43 entdeckt, durch die der Google-Browser anfällig für Clickjacking wird. Diese Angriffsmethode verleitet den Besucher einer Website dazu, scheinbar harmlose Klicks auszuführen, durch die er in Wirklichkeit unbemerkt ganz andere, von ihm ungewollte Aktionen auslöst.

Mittels eines von Sood veröffentlichten Proof of Concept hat der Sicherheitsforscher Nishad Herath festgestellt, dass der Fehler auch in Firefox 3.0.5 existiert. Opera 9.63 sowie Internet Explorer 8 Beta 2 und RC1 sollen nicht betroffen sein.

Google hat bereits einen Patch für die von Sood gemeldete Sicherheitslücke angekündigt. Die Release Notes der heute veröffentlichten Chrome-Version 1.0.154.46 enthalten jedoch keinen Hinweis darauf, dass das Update die Clickjacking-Lücke schließt.

Clickjacking ist eine relativ neue Angriffsmethode, die die Sicherheitsforscher Robert Hansen und Jeremiah Grossman im September im Adobe Flash Player erstmals entdeckt hatten. Über die inzwischen geschlossene Sicherheitslücke konnte ein Unbefugter die Kontrolle über das Mikrofon und die Webcam eines Nutzers erhalten.

Themenseiten: Browser, Chrome, Firefox, Google, Internet Explorer, Opera

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1 Kommentar zu Lücke in Firefox und Chrome ermöglicht Clickjacking

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  • Am 30. Januar 2009 um 15:45 von Heinz

    No Script
    Firefox User, die das Add On "No Script" installiert haben, müssen nicht befürchten, ungewollt unsichtbare Objekte anzuklicken. Bereits kurz nachdem der Begriff "Clickjacking" auftauchte, ist Anticlickjacking zum Programm hinzugefügt und in zahlreichen Updates optimiert worden.

    Leider geht aus diesem kurzen Bericht nicht hervor, ob auch der Internet Explorer 7 betroffen ist.
    Grüße Heinz

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