Lexmark hat den X7675 mit einem attraktiven schwarzen Finish, silberfarbenen Seiten und gefälligen Rundungen ausgestattet und ihm damit – im Vergleich zu den früheren Modellen, die eher nach Made-for-Mac aussahen – ein neues eigenständiges Outfit verpasst. Die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht erleichtern zudem einen schnellen Transport des Druckers, beispielsweise innerhalb eines Büros.

Die Vorderseite gestaltet sich recht überschaubar. Rechts befinden sich die Kartenleser für unterschiedlichste Speicherkartenformate sowie der PictBridge-kompatible USB-Anschluss. In der Mitte liegt – zentral und gut zugänglich – das Bedienfeld, das sich je nach Betrachtungswinkel kippen lässt.

Die Tasten auf dem Bedienfeld bieten den Zugriff auf die allgemeinen Geräte-Einstellungen und das Onscreen-Adressbuch. Bequeme Direktwahltasten gibt es für die Funktionen Kopieren, Scannen, Faxen und Fotodruck und den einfachen oder beidseitigen Schwarzweiß- oder Farbdruck. Außerdem bietet der Lexmark eine Abbruch- sowie eine Zurück-Taste. Die schnelle Umschalt-Möglichkeit von ein- auf zweiseitigen Druck ist praktisch und spart Zeit. Leider sieht das Bedienfeld keine One-Touch-Autodial-Möglichkeit vor, wie das des HP Officejet J6480. Dieser Drucker liefert den Maßstab für alle anderen Tests. Er setzt Maßstäbe durch eine intuitiv zu bedienende Oberfläche, ein zweizeiliges Display mit Alarmsignal, wenn eine Kartusche leer wird, und eine umfangreiche Auswahl an Shortcut-Tasten.

Die Papierzufuhr sitzt oben an der Rückseite des X7675 und kann maximal 100 Blatt Papier bis zum Format 21,59 mal 43,18 Zentimeter aufnehmen. Der HP J6480 bietet für das gleiche Geld eine 250-Blatt-Zufuhr. Während dieser Schacht im Test keine Schwierigkeiten macht, bereitet die Papierausgabe bei größerem Druckvolumen mehr Probleme, da die Auffangvorrichtung zu knapp bemessen ist. Selbst mit dem ausgezogenen Plastikfuß landet das Papier unweigerlich auf dem Boden. Lösung: die rechtzeitige manuelle Entfernung der Ausdrucke. Als praktisch erweist sich auch die zusätzliche automatische Dokumentenzufuhr – wenn auch nur für 25 Blatt Papier.

Der Drucker lässt sich mit dem PC entweder via USB oder über den integrierten 802.11b/g-Printserver verbinden. Die Installation gestaltet sich in jeder Weise als Kinderspiel. Eine Wi-Fi-Einbindung verlangt üblicherweise 20 Minuten zur Eingabe von DNS-Serverinformationen, Benutzernamen, Kennwörtern und zur Verbindungsherstellung. Der X7675 lässt sich in wenigen Minuten installieren und verbinden. Der erste Ausdruck liegt nach fünf Minuten im Ausgabefach. Elegant und dezent wird auf der Vorderseite auf den aktuellen Wi-Fi-Status hingewiesen. Es gibt drei Stufen: Grün für verbunden, Gelb für eingeschaltet, aber nicht verbunden und Rot für nicht verbunden. Ab jetzt kann man mit dem X7675 drucken, faxen oder auch Kopien über das Netz oder direkt auf den Drucker senden. Der Lexmark ist zudem in der Lage, Daten direkt zu scannen und als PDF-File oder E-Mail zu versenden oder auf einem USB-Stick zu speichern.

Lexmark verzichtet bei der Auslieferung weitgehend auf Papier, um Ressourcen zu sparen. Die meisten Anleitungen, Garantie-Informationen et cetera stehen auf der mitgelieferten CD zur Verfügung. Zusammen mit den Treibern für Windows XP, Vista und Mac OS X installiert die CD automatisch mehrere Lexmark-Produktivitätsprogramme auf dem Computer. Die Lexmark-Toolbar integriert eine Shortcut-Bar oben im Browser für den leicht zugänglichen Druck. Mit der mitgelieferten Software lassen sich Fotos einfach editieren und in eine Reihe von kreativen Projekten von Lexmark integrieren. Als praktisch erweist sich auch die Anzeige des aktuellen Druck-Fortschritts.

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