Western Digital liefert Desktop-Festplatte mit 2 TByte aus

Modell WD20EADS ab sofort für 300 Euro erhältlich

Wie bereits vermutet, hat Western Digital jetzt die weltweit erste Desktop-Festplatte mit 2 TByte Speicherkapazität auf den Markt gebracht. Das Modell WD20EADS der energieeffizienten Caviar-Green-Reihe ist ab sofort für 299 Euro im Handel erhältlich. Das entspricht einem Gigabyte-Preis von rund 15 Cent.

Das Laufwerk arbeitet mit einem 3-GBit/s-SATA-Interface und vier Plattern à 500 GByte, die wahlweise mit 7200 oder 5400 U./min rotieren. Die Cache-Größe beträgt 32 MByte.

Der Durchschnittsverbrauch der Festplatte reicht WD zufolge von 0,97 Watt im Ruhe- und Standby-Modus bis zu 7,4 Watt während des Schreib- und Lesevorgangs. Der Geräuschpegel liegt im Ruhezustand durchschnittlich bei 25 Dezibel und im Suchmodus bei maximal 29 Dezibel. Die Stoßfestigkeit gibt WD mit bis zu 65 G im Betrieb an.

Der Motor der 2-TByte-Festplatte ist an beiden Enden befestigt, um systembedingte Schwingungen zu reduzieren und die Platten zu stabilisieren. Die von WD patentierten Techniken IntelliSeek, IntelliPower und NoTouch Ramp Load sollen Suchgeschwindigkeit und Transferraten optimieren, Geräuschpegel, Vibrationen und Stromverbrauch reduzieren sowie den Verschleiß des Schreib- und Lesekopfes minimieren.

Neben dem 2-TByte-Modell bietet WD auch eine 1,5-TByte-Variante mit derselben Ausstattung an. Bislang stammten die größten Desktop-Festplatten von Seagate: Die Barracuda 7200.11 hat eine Speicherkapazität von 1,5 TByte und kostet etwa 120 Euro.

WD20EADS
Die WD20EADS mit 2 TByte Speicherkapazität ist ab sofort für 299 Euro erhältlich (Bild: Western Digital).

Themenseiten: Hardware, Storage, Western Digital

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1 Kommentar zu Western Digital liefert Desktop-Festplatte mit 2 TByte aus

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  • Am 27. Januar 2009 um 21:37 von Matthias

    Transferrate ???
    Das moderne (Mainstream) Platten ein Sata-2 Interface haben, ist jeden genauso klar, wie dass dieses Interface theoretisch 3 GBit/s schaffen sollte.
    Aber wie sieht es mit der tatsächlichen durschnittlichen Schreib- und Leserate aus.
    Sowas interessiert mich bei den neuen Platten gerade hauptsächlich.
    Da liegen die großen Unterschiede, zwischen 40 MB/s und 250 MB/s.
    Es gibt Platten, die schaffen im Single-Betrieb mehr, als so manche Raid-Verbunde.
    Bei 2 TB und 500 GB pro Scheibe gehe ich von einer großen Datendichte und damit von einer großen Transferrate aus.
    Aber das muss ja nicht zwingend der Fall sein.
    Die Seagate .11 – Platten sind ja auch deutlich langsamer, als gleiche .12-Platten.

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