T-Mobile G1 in Deutschland: alle Infos zum Android-Handy

Mit einem großen Touchscreen, einer 3,2-Megapixel-Kamera, WLAN, GPS und QWERTZ-Tastatur macht das G1 einen richtig guten Eindruck. Zudem will T-Mobile mit speziellen G1-Tarifen den Spaß am Google-Handy erhöhen. ZDNet zeigt, ob sich ein Kauf lohnt.

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Seit 22. Oktober 2008 ist das G1 in den USA auf dem Markt, in Großbritannien erfolgte der Start Anfang November 2008. Ab dem 2. Februar gibt es das G1 auch in Deutschland zu kaufen. T-Mobile hat für das Android-Smartphone spezielle Tarife konzipiert. Sie sind vor allem für Nutzer interessant, die unterwegs häufig ins Internet gehen und ihre sozialen Netzwerke via Handy pflegen. ZDNet hat das G1 schon getestet und stellt die Tarife sowie interessante Anwendungen aus dem Software-Shop Android Market vor.

Viele Beobachtern handeln das G1 von T-Mobile als iPhone-Rivalen. Das liegt vor allem an dem vielversprechenden Touchscreen und dem Android-Marktplatz für Software-Downloads. Das Mobiltelefon verfügt über einen 3,2 Zoll großen, berührungsempfindlichen Bildschirm, der auf sanfteste Berührung reagiert – genau wie das iPhone. Daneben kann der Nutzer das Smartphone auch über einen Trackball oder die Tastatur steuern. Multitouch-Technik beherrscht das G1 jedoch nicht. Es ist somit nicht möglich, Webseiten oder Fotos wie auf dem Apple-Handy mit zwei Fingern größer oder kleiner zu ziehen.

Die Stärke des Android-Smartphones zeigt sich beim Mailen, Chatten und Netzwerken: Eine QWERTZ-Tastatur mit großzügig bemessenen Tasten sorgt dafür, dass Nachrichten schnell getippt sind. Apple hat lediglich eine virtuelle Tastatur ohne taktiles Feedback zu bieten. Doch nicht nur mit der Tastatur trumpft das G1 auf, im Gegensatz zum iPhone beherrscht es auch Kopieren und Einfügen, verfügt über eine bessere Kamera mit 3 Megapixeln Auflösung und kann MMS versenden. Weitere Funktionen sind WLAN, UMTS mit dem Datenübertragungsverfahren HSDPA und ein integrierter GPS-Chip. Schade nur, dass der Nutzer das G1 derzeit nur mit Google Mail abgleichen kann. Die Synchronisation mit Outlook beherrscht das Gerät nicht.

Zum Surfen im Internet eignet sich das Android-Smartphone recht gut. Es nutzt Webkit als Basis für seinen Browser. In Safari auf dem iPhone kommt diese Technik ebenfalls zum Einsatz. Der G1-Browser unterstützt HTML sowie Java und stellt bis auf Flash-Seiten fast jede Website richtig dar. Außerdem kann der Nutzer Tabs öffnen. Die Seite bleibt im Hintergrund geladen.

Weitere Informationen zu den Stärken und Schwächen des ersten Android-Telefons gibt es im ausführlichen Test zum T-Mobile G1. Außerdem hat ZDNet das iPhone 3G dem G1 gegenübergestellt und überprüft, ob das Google-Telefon dem Apple-Handy den Rang ablaufen kann.

Themenseiten: Android, Mobil, Mobile, T-Mobile

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1 Kommentar zu T-Mobile G1 in Deutschland: alle Infos zum Android-Handy

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  • Am 2. April 2009 um 16:22 von Christine G.

    Android-Anwendungen
    Ich habe noch ne Alternative entdeckt. SmartShopping.de bietet auch seinen Preisvergleich an. Überzeugender Featurekatalog: Barcode-Scan, per GPS direkt zum nächsten Händler, Preisalarm, Testberichte, Merk- und Einkauflisten…

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