Lücke in Safaris RSS-Feed-Reader ermöglicht Datenklau

Betroffen sind die Browser-Versionen für Mac OS X 10.5 und Windows

Der Sicherheitsexperte Brian Mastenbrook hat eine Schwachstelle in Safaris RSS-Feed-Reader entdeckt, die Angreifern das Auslesen sensibler, auf der Festplatte gespeicherter Daten wie E-Mails, Passwörter oder Cookies ermöglicht. Mastenbrook hat Apple nach eigenen Angaben bereits über die Sicherheitslücke informiert.

Betroffen sind alle Nutzer von Mac OS X 10.5, die Safari als Standard-Feed-Reader verwenden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie RSS-Feeds abonniert haben oder einen anderen Browser statt Safari nutzen. Unter Windows sind ausschließlich User gefährdet, die mit Safari im Internet surfen.

Details zu der Schwachstelle will Mastenbrook aus Sicherheitsgründen nicht nennen. Weil Phishing-Seiten die Lücke ausnutzen könnten, ohne das Anwender einen Datendiebstahl bemerkten, empfiehlt der Sicherheitsexperte, einen alternativen Feed-Reader im RSS-Tab des Einstellungsmenüs von Safari als Standardprogramm auszuwählen. Windows-User sollten bis zum Erscheinen eines Patches auf einen anderen Browser umsteigen.

Laut Mastenbrook hat Apple das Problem bestätigt. Wann ein Fix erscheinen wird, ist noch unklar.

Themenseiten: Apple, Browser, Safari

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Lücke in Safaris RSS-Feed-Reader ermöglicht Datenklau

Kommentar hinzufügen
  • Am 13. Januar 2009 um 15:03 von thomas

    Wenn sie doch nicht immer…
    so verhalten auf eigene Lücken reagieren würden. "Wann ein Fix erscheinen wird, ist noch unklar."
    Solche wischiwaschi Statements gehören bei MS löblicher Weise zur Vergangenheit.

    Auch diese zurückhaltende Headline. Beim IExplorer wäre es keine "Lücke" sondern ein "grosses Sicherheitsleck".

    Ist mir unbegreiflich womit Apple soviel Nachsicht verdient. Nicht ein einziger Hinweis auf deren Webseite.
    So scheidet Apple als Windowsersazt für mich jedenfalls aus. Da kommt man ja vom Regen in die Traufe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *