Seagate entlässt zehn Prozent seiner Belegschaft

Rund 800 Mitarbeiter weltweit sind betroffen

Seagate hat als Reaktion auf die anhaltende Wirtschaftskrise einen Abbau von zehn Prozent seiner Belegschaft angekündigt. Weltweit sollen rund 800 Mitarbeiter des Unternehmens ihren Job verlieren. Weitere Details zu den Sparmaßnahmen des Festplattenherstellers werden für den 21. Januar erwartet, wenn Seagate die Finanzzahlen für das zweite Quartal seines laufenden Geschäftsjahrs veröffentlichen wird.

Zusätzlich hat Seagate überraschend einen Wechsel an der Firmenspitze bekannt gegeben. Der Vorstandsvorsitzende Stephen J. Luczo übernimmt mit sofortiger Wirkung den Posten des CEO. Sein Vorgänger Bill Watkins, der das Unternehmens seit 2004 führte, hatte in der letzten Woche das Unternehmen noch anlässlich der Consumer Electronics Show als CEO repräsentiert. Watkins wird vorerst seinem Nachfolger als Berater zur Seite stehen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Ob Watkins auch danach noch eine Rolle bei Seagate übernehmen wird, will das Unternehmen in der nächsten Woche entscheiden.

Luczo ist bereits seit 15 Jahren in verschiedenen Führungsrollen bei Seagate tätig. Seit Mitte 2002 sitzt er dem Aufsichtsrat vor. Auch als CEO von Seagate hat Luczo schon Erfahrungen gesammelt: Von Juli 1998 bis Juli 2004 war er in dieser Position und somit Vorgänger des jetzt scheidenden Bill Watkins gewesen.

Die US-Börse nahm die Nachrichten zu Führungswechsel und Jobabbau eher negativ auf. Der Kurs der Seagate-Aktie sank am Montag zeitweise um über 15 Prozent auf 4,61 Dollar. Im Vergleich zum Freitag verlor das Papier 0,91 Dollar und schloss mit 4,76 Dollar.

Themenseiten: Business, Quartalszahlen, Seagate

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