Freescale bringt CPU für 200-Dollar-Netbooks

ARM-basierter Prozessor i.MX51 soll "Gigahertz-Performance" bieten

Freescale Semiconductor wird auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas eine auf der ARM-Architektur basierende Netbook-CPU vorstellen. Der i.MX51 benannte Prozessor soll den Bau von „energiesparenden Netbooks mit Gigahertz-Performance in der Preislage unter 200 Dollar“ ermöglichen.

„Da Netbooks hauptsächlich für den Zugriff auf das Internet genutzt werden, sind Linux und Firefox ein gutes Betriebssystem und ein guter Browser für diesen Zweck“, sagt Glen Burchers, Marketingdirektor für Consumer-Produkte bei Freescale. Eine direkte Konkurrenz zu Intels Atom-Prozessoren sieht er nicht. „Wir gehen nicht davon aus, dass ARM-Prozessoren die x86-Architektur ersetzen, aber sie werden sie in bestimmten Marktsegmenten ergänzen.“

Das Referenz-Design für den i.MX51 mit Ubuntu-Linux, Adobes Flash Player und einen neuen Chip zur Energieverwaltung hat Freescale zusammen mit der Asus-Tochter Pegatron entwickelt. Erste Muster des Chips liefert Freescale bereits an Netbook-Hersteller aus. Die Massenfertigung des Prozessors wird im zweiten Quartal 2009 aufgenommen. Erste Geräte sollen rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen.

Themenseiten: Hardware, Netbooks, Prozessoren, freescale semiconductor

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