Bericht: Früherer Vodafone-Chef wird nicht Yahoo-CEO

Arun Sarin befürchtet Aufspaltung des Unternehmens

Der frühere Vodafone-Chef Arun Sarin wird nicht die Nachfolge von Yahoo-CEO Jerry Yang antreten. Dies berichtet die Financial Times unter Berufung auf Sarin nahestehende Personen. Demnach prüft Sarin derzeit Angebote von anderen Firmen, darunter auch einer Beteiligungsgesellschaft. Die Quellen nennen als weiteren Grund für die Absage die Befürchtung Sarins, dass Yahoo in Teilen verkauft werden könnte.

In der letzten Woche hatte das Wall Street Journal berichtet, dass der Name des 54-jährigen auf einer Kandidatenliste des Yahoo-Verwaltungsrats stehe. Aufgrund seiner Erfahrungen bei der Führung eines großen Technologie-Unternehmens war Sarin als idealer Nachfolger von Jerry Yang eingestuft worden.

Nach Ansicht des Analysten Sandeep Aggarwal von der Investment-Bank Collins Stewart benötigt Yahoo einen neuen CEO, damit wieder Verhandlungen über eine Zusammenarbeit mit Microsoft aufgenommen werden können. „Unserer Ansicht nach ist das Einzige, was noch für das Zustandekommen eines Suchabkommens zwischen Yahoo und Microsoft fehlt, ein neuer Yahoo-CEO“, erklärte Aggarwal. Er erwarte, dass eine Vereinbarung zwischen Microsoft und Yahoo den Kurs der Yahoo-Aktie um 8 bis 10 Dollar steigen lasse. Der Schlusskurs der Aktie an der US-Börse lag gestern bei 13,36 Dollar.

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