Toshiba und SanDisk reduzieren Chipfertigung

Produktionskapazität für NAND-Flash wird ab Januar um 30 Prozent gesenkt

Toshiba hat angekündigt, seine Fertigungskapazitäten in Japan für Flash-Speicherchips ab Anfang Januar um 30 Prozent zu reduzieren. Das Unternehmen reagiert damit auf die weltweite Wirtschaftskrise. SanDisk, das in einem Joint Venture mit Toshiba NAND-Speicherchips fertigt, will sich dieser Maßnahme anschließen.

„Die weltweite Rezession und der Rückgang der Verbraucherausgaben haben deutliche Auswirkungen auf die Nachfrage nach Halbleitern“, erklärte Toshiba. „Besonders auffällig ist dies bei NAND-Flash-Speicher.“ Der geringere Bedarf an Speicherkarten und MP3-Playern habe zu einer Überproduktion geführt.

Zusätzlich zu der Reduzierung der Produktionskapazitäten werden Toshiba und SanDisk in Japan die Fertigung um den Jahreswechsel komplett stilllegen. Die beiden Unternehmen wollen an 13 Tagen keine Speicherchips aus 300-Millimeter-Wafern herstellen – und an vier Tagen keine Chips aus 200-Millimeter-Wafern.

Toshiba und SanDisk machten keine Angaben darüber, wie lange die Speicherchip-Fertigung mit nur 70 Prozent der Gesamtkapazität fortgesetzt werden soll. Laut SanDisk ist die Dauer der Reduzierung von den Marktbedingungen abhängig.

Themenseiten: Business, Flash, SanDisk, Toshiba

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