Google sträubt sich gegen kürzere Suchdatenspeicherung

Unternehmen will Microsofts Beispiel nicht folgen

Google weigert sich, Microsofts Vorschlag zu folgen und die Speicherdauer von Suchdaten auf sechs Monate zu reduzieren. „Wir speichern diese Daten neun Monate lang, und das hilft unseren Ingenieuren, Trends im Lauf der Zeit zu sehen und ein Gefühl für die Nutzer zu bekommen“, zitiert das Handelsblatt Googles Vize-Chefin Marissa Mayer.

Microsoft hatte auf Druck der EU-Kommission die Verkürzung der Speicherdauer angeboten, sie aber an die Bedingung geknüpft, dass Mitbewerber dem Beispiel folgen. Bislang archiviert das Unternehmen die Suchdaten 18 Monate lang. Konkurrent Yahoo bewahrt die Informationen 13 Monate lang auf.

Suchanbieter speichern die bei Suchanfragen anfallenden Daten wie IP-Adressen und Suchbegriffe für einen bestimmten Zeitraum, um die Relevanz ihrer Suchergebnisse zu verbessern und personalisierte Werbung einzublenden. Nach Ablauf der Frist werden die Daten in der Regel anonymisiert.

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