Intel produziert ab sofort in Ägypten

Motherboards für den afrikanischen Markt entstehen vor Ort

Intel wird ab sofort in Ägypten Motherboards fertigen. Das Unternehmen unterzeichnete heute ein Abkommen mit Boraq for Electronics and Industries und der ägyptischen Wirtschaftsentwicklungsagentur ITIDA. ITIDA wird die Finanzierung für den Export der Motherboards übernehmen.

Die Kosten hierfür werden auf jährlich 20 Millionen Dollar geschätzt. 85 Prozent der ägyptischen Produktion sind für afrikanische Märkte bestimmt.

„Das Abkommen mit Intel demonstriert die zunehmende Bedeutung des Standorts Ägypten für den IT-Sektor. Die Zusammenarbeit bestätigt unsere wirtschafts- und technologiefreundliche Politik“, sagt Hazim Abdelhazim, CEO von ITIDA.

Boraq for Electronics and Industries wird die Motherboards für Intel in Afrika herstellen. Die Auslieferung soll im zweiten Quartal 2009 beginnen. Intel übernimmt die Ausbildung der ägyptischen Mitarbeiter der Firma, die die Produktion leiten werden. An dem neuen Standort sollen in den nächsten zwei Jahren zwischen 400 und 600 neue Arbeitsplätze entstehen.

Der Vertrag sieht auch vor, dass Intel ein Forschungslabor für die Entwicklung von Mikroelektronik in Ägypten eröffnet. Dort werden künftig in Zusammenarbeit mit der Nile University Ingenieure ausgebildet. Craig Barrett, Chairman von Intel, eröffnete während seines Besuchs in Ägypten außerdem ein Intel-Büro in Smart Village Cairo, dem IT-Zentrum der Stadt.

Themenseiten: Business, Intel

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