Microsoft geht gegen illegale Software-Auktionen vor

Unternehmen reicht 63 Klagen in zwölf Staaten ein

Microsoft hat nach eigenen Angaben in zwölf Staaten insgesamt 63 Klagen gegen vermeintliche Softwarepiraten eingereicht. Darunter sind zahlreiche Händler, die in Online-Auktionen eine sogenannte „Blue Edition“ von Microsoft Office verkauft haben, die keine Produktaktivierung benötigen soll.

„Dieses Produkt ist frei erfunden“, erklärte Microsofts Chefanwalt Matt Lundy. „Das ist nichts anderes als eine Masche, mit der Softwarepiraten Verbraucher täuschen wollen.“ Ebay nahm der Anwalt als Anbieter von Online-Auktionen jedoch ausdrücklich in Schutz. „Wir machen allein die Softwarepiraten verantwortlich. Alle Online-Marktplätze sind anfällig für Missbrauch.“

In einem anderen Fall ist Microsoft gegen Händler illegaler Software in Neuseeland vorgegangen, die gefälschte Kopien von Windows XP von China aus in die USA verkauft hatten. „Das unterstreicht den globalen Charakter des Handels mit gefälschter Software“, sagte Lundy. Windows XP sei das am häufigsten gefälschte Microsoft-Produkt, wobei vereinzelt auch Fälschungen von Vista angeboten würden.

Themenseiten: Microsoft, Software, Urheberrecht, Windows Vista

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Microsoft geht gegen illegale Software-Auktionen vor

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *