Paypal testet virtuelles Taschengeld

Eltern können Finanzaktivitäten ihrer Kinder kontrollieren

Wie die New York Times berichtet, hat Paypal begonnen, ein neues System namens „Paypal Student Account“ zu testen. Damit sollen Eltern ihren Kindern ab dem Alter von 13 Jahren Zugang zu einem bestimmten Geldbetrag gewähren, mit dem diese dann selbstständig im Netz einkaufen können. Dabei behalten die Eltern den Überblick über die Finanzaktivitäten ihrer Kinder. Der Student Account wird als eigenes Konto unter einem bestehenden Paypal-Konto eingerichtet.

Die Eltern entscheiden, wie viel Geld sie ihrem Nachwuchs zur Verfügung stellen. Sie können zwischen einmaligen Beträgen sowie einem kontinuierlichen Zugang wählen. Außerdem ist es möglich, die Ausgaben der Jugendlichen jederzeit zu stoppen.

Die Kinder erhalten auch die Möglichkeit, spontan mehr Geld anzufordern oder den Rahmen kurzfristig zu erhöhen. Dazu müssen sie lediglich eine SMS an den Service schicken und darin den gewünschten Betrag fordern. Natürlich werden gleichzeitig auch die Eltern informiert, die der Anfrage zustimmen oder sie ablehnen können.

Für das Taschengeld-Konto werden laut Paypal keine Gebühren anfallen. Wer will, wird seinen Kindern aber für eine Gebühr eine MasterCard ausstellen lassen können, die an den Student Account gekoppelt ist.

Bisher steht das neue Paypal-System nur ausgewählten Nutzern in einer Beta-Version zur Verfügung. Sie testen derzeit Funktionen wie das Überwachen der von den Kindern getätigten Ausgaben. Wann das neue System der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird, ist bislang nicht bekannt.

Themenseiten: Internet, Paypal, Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Paypal testet virtuelles Taschengeld

Kommentar hinzufügen
  • Am 5. Dezember 2008 um 0:08 von Harry

    Paypal-Datenkrake
    Bitte, wer mit seinen Kindern nur noch per SMS kommuniziert und einer Datenkrake auch noch seine eigenen Kinder ausliefert: gerne. Ich empfehle, lieber die Finger davon zu lassen und bei einer in Deutschland ansässigen anständigen und alteingesessenen Bank zu bleiben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *