Ex-AOL-Chef angeblich an Yahoo-Übernahme interessiert

Jonathan Miller will 20 bis 22 Dollar pro Aktie bieten

Der ehemalige AOL-CEO Jonathan Miller erwägt offenbar ein Angebot für Teile von Yahoo oder den kompletten Internetkonzern abzugeben. Miller verhandle bereits seit Monaten mit Staatsfonds und Private-Equity-Investoren über eine Finanzierung, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise.

Der ehemalige AOL-Boss hofft dem Bericht zufolge, den Yahoo-Aktionären 20 bis 22 Dollar je Aktie bieten zu können. Das entspräche einem Gesamtvolumen von 28 bis 30 Milliarden Dollar. Microsoft hatte Anfang Mai noch über 30 Dollar pro Aktie geboten, seine Offerte kurz darauf aber zurückgezogen. Der derzeitige Wert des Yahoo-Papiers liegt bei rund 11,50 Dollar.

Nach dem Scheitern des Werbeabkommens zwischen Google und Yahoo hatte Yahoo-CEO Jerry Yang ein neues Kaufangebot von Microsoft erwartet, Microsoft-CEO Steve Ballmer dem aber nach der Rücktrittsankündigung von Yang jedoch eine klare Absage erteilt. Zuletzt hatte Microsoft erfolgreich Yahoos Vizepräsidenten für Suchtechnologien, Sean Suchter, abgeworben, was ein Mitarbeiter des Suchteams bei Yahoo als das Ende der Suchsparte bezeichnete.

Themenseiten: Business, Yahoo, Yahoo, Übernahmen

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