Google räumt Verstoß gegen AppStore-Regeln ein

Suchanbieter nutzt nicht dokumentierte API für sprachgesteuerte Suche

Google hat einen Verstoß gegen die offiziellen Regeln von Apples AppStore eingeräumt. Für die aktuelle Version von Google Mobile für das iPhone hat der Suchanbieter nach eigenen Angaben eine nicht dokumentierte API des iPhone Software Development Kit (SDK) genutzt. Die Nutzungsbedingungen besagen, dass Entwickler nur die APIs verwenden dürfen, die Apple in seinem SDK freigegeben hat.

Die neueste Version von Google Mobile enthält eine sprachgesteuerte Suchfunktion. Sie wird aktiviert, indem der Nutzer das iPhone anhebt und zum Gesicht führt, um einen Sprachbefehl zu geben. Um den Annäherungssensor des iPhone für diese Funktion nutzen zu können, hat Google eine nicht dokumentierte API verwendet.

Sollte Apple auf der Einhaltung seiner Regeln beharren, wird Google seine Anwendung ändern müssen. Andernfalls könnte Apple Google Mobile aus dem AppStore verbannen.

Die Nutzung nicht dokumentierter Funktionen des iPhone-SDK ist auch unter Entwicklern umstritten. Änderungen an der Software des iPhone können dazu führen, dass Anwendungen, die solche APIs nutzen, nicht mehr korrekt funktionieren. Andererseits lassen sich auf diese Art besondere Programmfunktionen entwickeln, die andere Anwendungen nicht bieten.

Themenseiten: Apple, Google, Google, Mobile, Software, iPhone

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2 Kommentare zu Google räumt Verstoß gegen AppStore-Regeln ein

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  • Am 26. November 2008 um 15:35 von CPP

    Google hätte noch mehr zuzugeben, viel mehr!
    So so, Google zeigt sich räumutig…

    Es wäre angemessener von Google, den USER nicht mehr auszuspähen.
    ABER: genau das ist das Geschäftsmodell von Google inzwischen geworden, leider.

    Die guten Tugenden (z.B. schnelle Search-Engine) sind weg, Geld regiert inzwischen.

    Wundert mich nur, daß Google hier nicht schon einen Patent-Antrag beim US-PTO eingereicht hat für Aufbau von RZs in den Bergen (z.B. Linz)…
    Für das Wasser ist es ja schon gestellt.

    Google befindet sich im Absturz, Ideell wie auch wirtschaftlich – und wird seine häßliche Frazze noch mehr zeigen, wenn sie die 10.000 "Leih-Arbeiter" entlassen werden…

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