Gigabyte-Netbook mit Touchscreen: Surfen à la iPhone?

Ein Netbook mit Touchscreen - das klingt nach gemütlichem Surfen auf der Couch. Der ZDNet-Test erklärt, warum das innovative Gigabyte M912 in der Praxis scheitert.

Netbooks sind eine der langweiligsten Produktkategorien auf dem PC-Markt: Die Mehrzahl der Geräte kommt mit 8,9- oder 10,1-Zoll-Screen, 1,6-GHz-Atom-CPU, 1 GByte RAM und Intel-Grafik. Das trifft zwar auch auf das neue Gigabyte M912M zu, sein Touchscreen hebt es aber von der Konkurrenz ab. Durch das Drehgelenk lässt es sich in Sekunden zum Tablet-PC umbauen. Mit einem Gewicht von 1,35 Kilo ist es rund 200 Gramm schwerer als andere Netbooks.

Das Chassis des M912 ist stabil und gibt auch bei heftigem Druck nicht nach. Der Bereich um die Tastatur und der äußere Displayrahmen sind silberfarben beschichtet. Leider hat sich Gigabyte für einen Deckel mit schwarzem Klavierlack entschieden, auf dem man jeden einzelnen Fingerabdruck deutlich sieht. Gerade einen Tablet-PC fasst man aber öfter an – mit optisch wenig erfreulichen Konsequenzen. Da hilft nur ein Putztuch.

Anlass zur Kritik gibt auch das Drehgelenk: Im Notebookmodus arretiert es das Display nicht sauber. Es dreht sich bei Bewegungen um einige Grad hin und her. Im Tablet-PC-Modus halten Kunststoffnasen den Screen in Position.

Gigabyte nutzt im M912 offenbar dieselbe Tastatur wie Fujitsu Siemens im Amilo Mini. Deren Tasten sind nicht nur klein, sondern mickrig. Man vertippt sich ständig. Aufgrund der kleinen Grundfläche sind zwar auch die Tastaturen anderer Netbooks nicht perfekt, Gigabyte liegt aber nochmals darunter.

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