Nokia-Handys sammeln Verkehrsdaten

Finnen wollen gemeinsam mit Navteq Genauigkeit von Reisezeit-Prognosen verbessern

Nokia hat während des Kongresses Intelligent Transport Systems in New York eine Technologie vorgestellt, mit der das Unternehmen Verkehrsdaten in Echtzeit über GPS-fähige Handys sammeln und auswerten will. Das gemeinsam mit Navteq und der Universität von Kalifornien entwickelte Projekt namens „Mobile Millennium“ soll die Genauigkeit von Verkehrsvorhersagen verbessern.

In Rahmen eines Pilotversuchs im Großraum San Francisco hat Nokia die Bewegungsprofile von rund 10.000 Teilnehmern analysiert. „Der Vorteil unseres Ansatzes ist, dass jeder Nutzer einen Beitrag leisten kann und die Daten mit der wachsenden Zahl der Teilnehmer immer akkurater werden“, sagte Quinn Jacobson, Forschungsleiter am Nokia Research Center im kalifornischen Palo Alto. „Die Verkehrsvorhersagen sind bereits sehr genau, wenn nur rund zwei Prozent aller Verkehrsteilnehmer Daten liefern.“

Mit dem Mobile-Millenium-Projekt will Nokia die bisher nur für wichtige Hauptverkehrsstraßen verfügbaren Verkehrsinformationen auch für Nebenstraßen und ländliche Gebiete bereitstellen. Die Vorteile des Projekts liegen nach Ansicht von Jacobson in der Kombination mit unterschiedlichen Anwendungen. Als Beispiel nannte Jacobson einen Pendler, der mehrere Routen zu seinem Arbeitsplatz in seine Navigationssoftware eingegeben hat, und vor jeder Fahrt anhand der jeweiligen Verkehrssituation den schnellsten Weg zum Büro auswählen kann.

Themenseiten: Mobil, Mobile, Navigation, Nokia, Telekommunikation, navteq

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