Microsoft reicht Patentklage gegen WebXchange ein

Kunden sollen vor unberechtigten Ansprüchen geschützt werden

Microsoft hat bei einem kalifornischen Bezirksgericht eine Patentklage gegen WebXchange eingereicht, um feststellen zu lassen, dass Visual Studio nicht gegen von WebXchange gehaltene Patente verstößt. Zudem will Microsoft erreichen, dass die Patente für ungültig oder undurchsetzbar erklärt werden.

Der Softwarehersteller reagiert damit auf Klagen von WebXchange gegen die drei Microsoft-Kunden FedEx, Dell und Allstate. „Wir haben die Klage eingereicht, um unsere Kunden und uns vor den unberechtigten Patentansprüchen von WebXchange zu schützen“, erklärte Microsoft. Nach Ansicht des Unternehmens bedrohen die Patentklagen von WebXchange die Visual-Studio-Software, Internetdienste im Allgemeinen und das SOAP-Protokoll.

Die drei von WebXchange verklagten Unternehmen haben der Klageschrift zufolge Microsoft bereits zur Abgabe einer Freistellungserklärung aufgefordert. Dell, FedEx und Allstate wollen damit erreichen, dass Microsoft an ihrer Stelle als Beklagter auftritt und selbst die Haftung für mögliche Patentverletzungen durch Visual Studio übernimmt.

Themenseiten: Business, Microsoft, Mittelstand

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