Intel stellt Core-i7-Prozessoren vor

Chiphersteller bietet zur Markteinführung drei Modelle an

Intel hat auf einer Veranstaltung in San Francisco seine neue Prozessorgeneration Core i7 vorgestellt. Zur Markteinführung bietet der Chiphersteller mit dem i7-965 Extreme Edition, dem i7-940 und dem i7-920 drei Modelle an, die auf der unter dem Codenamen Nehalem entwickelten neuen Core-Mikroarchitektur beruhen.

Die Prozessoren verfügen jeweils über einen 8 MByte großen Level-3-Cache und unterstützen DDR3-RAM mit einer Geschwindigkeit von 1066 MHz. Der auf 3,2 GHz getaktete i7-965 kostet 999 Dollar, der i7-940 (2,93 GHz) 562 Dollar und der i7-920 (2,66 GHz) 284 Dollar. Deutsche Händler listen den Core i7-920 zu Preisen ab etwa 280 Euro. Der schnellere i7-940 ist ab 550 Euro zu haben, während die Händler für den i7-965 rund 975 Euro verlangen.

Mit Core i7 hat Intel seine ersten Quadcore-CPUs für den Desktop vorgestellt, die alle vier Kerne auf einem Stück Silizium vereinen. Auch hat der Chiphersteller die von früheren Pentium-Generationen bekannte Hyperthreading-Technik wieder aufleben lassen. Core i7 markiert mit der Einführung von QuickPath, das deutliche höhere Speicherbandbreiten ermöglicht, auch Intels Abschied vom Frontsidebus, den AMD schon 2003 mit der Einführung von Hypertransport vollzogen hatte.

Bereits Anfang November waren erste Testberichte erschienen, die zeigen, dass die neuen Intel-Prozessoren in performancerelevanten Bereichen neue Bestmarken setzen. Intel selbst erwartet eine Leistungssteigerung von bis zu 40 Prozent für Computerspiele und das Bearbeiten von Videos, ohne dass der Energieverbrauch im Vergleich zur vorherigen Prozessorgeneration ansteigt.

Themenseiten: Hardware, Intel, Nehalem, Prozessoren

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