Designierter Apple-iPod-Chef verklagt Ex-Arbeitgeber IBM

Gericht soll Konkurrenzklausel für ungültig erklären

Der als Leiter von Apples iPod-Sparte vorgesehene Mark Papermaster hat seinen ehemaligen Arbeitgeber IBM verklagt. Damit reagierte Papermaster auf eine Klage von IBM, mit der das Unternehmen eine Konkurrenzklausel durchsetzen und Papermasters Anstellung bei Apple verhindern will.

Nach Ansicht von Papermasters Anwälten ist das Verbot zu allgemein formuliert, weil es eine Beschäftigung Papermasters bei jedem Technologieunternehmen weltweit für einen Zeitraum von einem Jahr verbietet. Diese weitreichenden Einschränkungen seien nicht notwendig, um die Interessen von IBM zu schützen. Die Anwälte wollen die räumliche Gültigkeit der Wettbewerbsklausel auf den US-Bundesstaat New York begrenzen, in dem der Firmensitz von IBM liegt. Papermaster könnte somit seinen Job bei Apple in Kalifornien antreten.

Anfang November hatte ein US-Gericht IBMs Antrag auf eine einstweilige Verfügung stattgegeben und damit Papermasters Arbeitsantritt bei Apple verhindert. Apple hat Papermaster als Nachfolger von Tony Fadell verpflichtet, der als einer der Väter des iPod gilt.

Themenseiten: Apple, Business, IBM, iPod

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