Multimedia statt nur E-Mail: Blackberry Curve 8900 im Test

Im Bereich E-Mail waren die Blackberrys schon immer gut. Mit der Curve-Reihe und speziell dem 8900 hat RIM auch die Funktionsvielfalt vieler Konkurrenten aufgeholt. Wo die wahren Stärken des neuen Blackberry liegen, zeigt der Test.

GPS, WLAN, MP3-Player und Foto-Funktion: Mittlerweile bieten auch die Blackberrys von Research In Motion diese Ausstattungsmerkmale. Ihre ersten Erfolge hatten die Geräte als Mail-Maschinen gefeiert – wegen der hervorragenden Push-E-Mail-Funktionalität und ihrer QWERTZ-Tastatur. Features, wie sie Mobiltelefone bieten, waren erst später hinzugekommen.

Das Blackberry Curve gibt es nun in der dritten Generation: Das 8900 bietet neben einer 3,2-Megapixel-Kamera auch einen GPS-Chip, WLAN und einen Musikplayer. T-Mobile hat das Smartphone exklusiv ins Programm aufgenommen und verkauft es mit Relax-200-Plus-Vertrag für 4,95 Euro. In diesem Tarif erhält der Nutzer für monatlich 39,95 Euro 200 Freiminuten und eine Wochenend-Flatrate zu T-Mobile sowie ins deutsche Festnetz. Kunden, die das Blackberry Curve 8900 bis zum 31. Dezember kaufen, bekommen ein halbes Jahr ohne Zusatzkosten die Option Webmail S und die Navigationslösung Navigate. Danach fallen für beide Dienste monatlich je 4,95 Euro an. Wem die Konditionen nicht passen, der kann das Curve 8900 ohne Vertragsbindung für 360 Euro kaufen.

Design

Das Modell 8900 ist das dritte der Reihe Blackberry Curve. Das erste Curve, das 8300, war vom Aufbau her dem neuen sehr ähnlich. Die zweite Generation (Curve 8310) blieb dem Design treu, nur durch GPS-Funktionalität ergänzt. Auch wenn sich Größe und Gewicht kaum geändert haben, so wirkt die jüngste Auflage doch viel eleganter und hochwertiger.

Für den guten ersten Eindruck sorgen die schwarze Tastatur und das oben schwarz glänzende Gehäuse. Unterstrichen wird der Eindruck von einem silberfarbenen Rahmen. Die Kanten des Gehäuses sind rund und sorgen dafür, dass das Smartphone gut in der Hand liegt. Mit 112 Gramm ist es auch nicht zu schwer.

Unterhalb des Displays liegen vier Tasten zum Annehmen und Beenden von Telefonaten sowie ein Zurück-Button und die Taste zum Aufrufen des Hauptmenüs. Dazwischen findet sich ein Trackball. Dass er verbessert wurde, merkt man sofort. Bewegt man den Ball mit dem Finger, spürt man ein leichtes Vibrieren. Das lässt auf eine gerippte Oberfläche unter dem Trackball schließen. Damit ist das Navigationswerkzeug eindeutig besser zu bedienen. Außerdem soll die Kugel so weniger verschmutzen. Das wurde nämlich bei früheren Blackberry-Modellen nach längerer Nutzung des Trackballs zum Problem.

Auf der rechten Seite finden sich ein proprietärer USB-Anschluss – leider kein Mini-USB -, der Auslöser für die Kamera, ein Wippschalter zu Lautstärkeregelung und ein Kopfhöreranschluss. Letzterer ist realisiert als 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse – sehr lobenswert. Noch besser wäre es gewesen, wenn RIM den Anschluss an der Oberseite des Curve untergebracht hätte. Da das Smartphone sehr breit ist, kann der Kopfhörerstecker an der Seite schnell stören.

Die linke Seite beherbergt nur die Taste für Sprachbefehle. Oben am Gerät gibt es zwei integrierte Druckfelder, die die Tastensperre aktivieren und den Klingelton auf stumm schalten. Sie sind schlecht gekennzeichnet, sodass man sie nicht auf den ersten Blick findet. Hinten am Gehäuse befinden sich die Kamera und der Blitz.

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