IDC senkt Prognose für IT-Ausgaben im EMEA-Raum

Wachstum wird voraussichtlich nur drei statt sechs Prozent betragen

IDC hat seine Prognose für die IT-Ausgaben im EMEA-Raum für das Jahr 2009 gesenkt. Gegenüber seiner letzten Voraussage von vor Beginn der Finanzkrise hat das Martforschungsunternehmen seine Erwartungen halbiert: Statt eines Plus von sechs Prozent für die Märkte in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika erwarten die Analysten nur noch drei Prozent Wachstum.

„Der IT-Markt in Westeuropa hat eine Phase sehr geringen Wachstums erreicht, die noch einige Zeit anhalten wird“, sagte Marcel Warmerdam, IDC-Forschungsdirektor für die europäischen IT-Märkte. „Viele IT-Anwender setzen bereits neue Prioritäten und verschieben oder stornieren geplante Projekte.“

Die Märkte in Zentral- und Osteuropa sowie im Mittleren Osten und in Afrika sind nach Ansicht von IDC nicht so stark von der Finanzkrise betroffen wie Westeuropa. Während das Wachstum im Westen voraussichtlich auf rund 1,2 Prozent sinken wird, prognostiziert IDC für die anderen Regionen ein Plus zwischen 8,5 und 9,4 Prozent.

Warmerdam nannte mit IP-Telefonen und Smartphones aber auch Bereiche, in denen weiterhin mit zweistelligen Wachstumsraten zu rechnen sei. Auch das Interesse an Open Source, Green-IT und Virtualisierung nehme weiter zu.

Themenseiten: Business, IDC, Marktforschung, Mittelstand

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