Qualcomm stellt PC-Plattform für Entwicklungsländer vor

Kayak soll Lücke zwischen Windows-PC und Smartphone schließen

Qualcomm hat unter dem Namen Kayak eine aus Hardware und Software bestehende Plattform für die Entwicklung von Billig-Computern für Entwicklungsländer vorgestellt. Geräte mit Kayak sollen die Lücke zwischen Windows-PC und Smartphone schließen und dort zum Einsatz kommen, wo klassische Computer zu teuer und Handhelds für die Internetnutzung zu unkomfortabel sind.

Kayak basiert auf Qualcomms Zweikern-Chipsätzen der Serie MSM7. Alternativ kommen die Snapdragon-Chipsätze des Unternehmens zum Einsatz, die GSM– und CDMA-basierte Technologien enthalten. Geräte mit Kayak können an einen PC-Monitor oder einen Fernseher angeschlossen werden und ermöglichen neben der Internetnutzung auch die Wiedergabe von Musik und das Spielen einfacher 3D-Games. Als Software setzt das Unternehmen unter anderem einen Web-2.0-fähigen Browser von Opera ein. Qualcomm erwartet Preise von weniger als 400 Dollar für Kayak-Computer, wenn diese zusammen mit einem Mobilfunkvertrag verkauft werden.

Der Chiphersteller wird Computer mit der Kayak-Plattfrom jedoch nicht selbst fertigen, sondern nur ein Referenzdesign und technische Spezifikationen bereitstellen. Computerhersteller können dann ihre eigenen, auf Kayak basierenden Geräte entwickeln. Der taiwanesische Hersteller Inventec habe bereits einen ersten Rechner mit Kayak angekündigt, den das Unternehmen Anfang nächsten Jahres in CDMA-Mobilfunknetzen in Südostasien testen werde, so Qualcomm.

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