Sandbridge stellt programmierbaren Handy-Prozessor vor

Telefonhersteller können Funktionen wie WLAN, GPS und Bluetooth implementieren - oder auch nicht

Sandbridge Technologies hat mit dem SB3500 einen Baseband-Prozessor für Mobiltelefone vorgestellt, der frei programmiert werden kann. Die Funktionen des SB3500 sind vollständig softwarebasiert. Erst der Handyhersteller entscheidet durch seine Software über den eigentlichen Funktionsumfang des Chips.

Der SB3500 unterstützt nach Auskunft von Sandbridge beispielsweise WLAN, GPS und Bluetooth. „Da wir den Herstellern die Möglichkeit geben, mehr Funktionen in einen Chip zu packen, können wir die Kosten für ein Mobiltelefon um bis zu 15 Prozent reduzieren“, so Tanuj Raja, Vizepräsident für Geschäftsentwicklung bei Sandbridge.

Als weiteren Vorteil seines neuen Handyprozessors nennt das Unternehmen die Anpassungsmöglichkeiten an neue Technologien. Ein Handyhersteller kann mit einem frei programmierbaren Chip zum Beispiel schneller auf die Einführung von Mobilfunknetzen der vierten Generation reagieren, da er keine neue Prozessoren, sondern nur eine neue Software benötigt. „Da der SB3500 frei programmierbar ist, können wir noch vor Verabschiedung des Standards den ersten Prozessor ankündigen, der 4G-Mobilfunk unterstützt“, sagt Raja.

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