Rambus reicht Handelsbeschwerde gegen Nvidia ein

US-Außenhandelsbehörde soll Importverbot für Nvidia-Produkte verhängen

Rambus hat bei der US-Außenhandelsbehörde International Trade Commission (USITC) Beschwerde gegen Nvidia eingereicht. Das Unternehmen will damit erreichen, dass bestimmte Nvidia-Produkte, die von Rambus patentierte Technologien für Speicherstandards wie DDR2, DDR3 und GDDR3 enthalten, nicht mehr in die USA eingeführt werden dürfen. Davon betroffen sind Speichercontroller und Grafikprozessoren von Nvidia.

Die Handelsbeschwerde und das darin geforderte Importverbot richten sich auch gegen Unternehmen, die in ihren Geräten Nvidia-Chips verarbeiten. Dazu zählen Asus, Biostar, Gigabyte, Hewlett-Packard und MSI. „Wir glauben, dass dieser Schritt notwendig ist, weil Nvidia weiterhin wissentlich gegen unsere Patente verstößt“, teilte Rambus mit.

Nach Angaben des Speicherherstellers muss die USITC nun innerhalb von 30 Tagen entscheiden, ob sie eine Untersuchung gegen Nvidia einleitet. Bereits im Juli hatte Rambus eine Patentrechtsklage gegen Nvidia eingereicht, nachdem Lizenzverhandlungen mit dem Grafikchiphersteller gescheitert waren.

Themenseiten: Business, Chipsätze, Grafikchips, Mittelstand, Nvidia, Rambus

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