Microsoft: Windows-7-Notebooks laufen 20 Minuten länger

Effizienterer Code verringert CPU-Auslastung

Microsoft hat auf der Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) in Los Angeles Optimierungen an Windows 7 für längere Akkulaufzeiten von Notebooks demonstriert. Bei der DVD-Wiedergabe auf derselben Hardware benötigte Vista 17,9 Watt, sein geplanter Nachfolger 13,4 Watt.

Für die Einsparung sind neben der verringerten CPU-Auslastung auch Modifikationen verantwortlich, die dafür sorgen, dass der Prozessor so lange wie möglich im heruntergetakteten Modus läuft. Aufgrund der hohen Verbreitung von Notebooks ist die Verringerung des Stromverbrauchs einer der Schwerpunkte der Entwicklung von Windows 7. Die Vorteile sollen bei einer Reihe von Szenarien sichtbar sein. Microsoft will Hard- und Softwarepartner mit Analysetools unterstützen.

Microsoft-Manager Jon DeVaan sagte in seinem Vortrag, dass verschiedene Notebooks in Messreihen zusätzliche Akkulaufzeiten von mindestens zehn Prozent gezeigt hätten. Das entspricht ungefähr 20 Minuten.

Microsoft hat die verlängerte Akkulaufzeit auf mehreren Rechnern gemessen (Bild: ZDNet).
Microsoft hat die verlängerte Akkulaufzeit auf mehreren Rechnern gemessen (Bild: ZDNet).

Das untere Diagramm zeigt, dass die CPU bei der DVD-Wiedergabe unter Windows 7 länger im heruntergetakteten Modus läuft. Der Stromverbrauch verringert sich (Bild: ZDNet).
Das untere Diagramm zeigt, dass die CPU bei der DVD-Wiedergabe unter Windows 7 länger im heruntergetakteten Modus läuft. Der Stromverbrauch verringert sich (Bild: ZDNet).

Themenseiten: Microsoft, Notebook, Software, Windows 7

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6 Kommentare zu Microsoft: Windows-7-Notebooks laufen 20 Minuten länger

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  • Am 6. November 2008 um 19:08 von Adolf Kluth

    seltsam vertraut
    Viele der in den Sceenshots vorgestellten neuen Features von Windows 7 sind sinnvoll und schön. Deshalb gibt es sie so oder so ähnlich bei MacOSX schon seit einiger Zeit. Die Architektur des kommenden Windows dürfte aber unsicher wie eh und je sein. Vermutlich werden die meisten Nutzer wie immer mit vollen administrativen Rechten surfen. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe mich lange Zeit mit Windows-Rechnern herumgequält bevor ich den Mut gefunden habe, endlich auf ein Betriebssystem mit Brusthaar umzusteigen.

    Und jetzt kann man sogar die Sicherheitswarnungen vollständig stumm schalten! Die meisten Anwender werden das über kurz oder lang tun, und ihre Rechner werden über kurz oder lang zu Spambots oder Virenschleudern mutieren. So ein Ding musste ich vor einiger Zeit einmal entseuchen. Das war kein schöner Abend!

    Microsoft hat wieder mal eine Chance verpasst, aus Windows endlich ein sicheres Betriebssystem zu machen. Das Dateisystem und die Rechteverwaltung für Nutzer gäben das locker her – ich warte seit Windows NT 3.51 darauf.

    Und was den Stromverbrauch der Notebooks durch verringerte CPU-Auslastung angeht: Wenn neben dem DVD-Player erst einmal Trojaner- und Virenscanner sich im Hintergrund mit der Dateiindizierung um Ressourcen balgen, wird sich das ohnehin relativieren. Die machen ihre Tests immer mit frisch aufgesetzten Betriebssystemen, nicht aber mit solchen in einer praxistauglichen Konfiguration.

    Schade, Microsoft. Wirklich schade!

    • Am 7. November 2008 um 9:30 von FreudallerBetriebssysteme

      AW: seltsam vertraut
      Warum hat Microsoft Sie wohl noch nicht unter Vertrag genommen, wenn die Lösung so einfach ist.
      Diese ganze Klugsch…ei in diesen Foren geht mir sowas von auf den Zeiger. Egal was es ist, Microsoft ist immer schuld und nur die anderen sind besser.
      Nur als Beispiel: "Der Programmcode ist Open Source (http://de.wikipedia.org/wiki/Open_source), sodass Sicherheitslücken von jedem Cracker auf der Welt gefunden und ausgenutzt werden können." Das steht im Firefox-Wiki zur Unsicherheit des Firefox-Browsers.
      Aber alle anderen ausser Microsoft sind ja Experten.

    • Am 7. November 2008 um 13:38 von Christoph

      Ja, sehr seltsam!
      Wann hattest du das letzte Mal mit Windows zu tun? Scheint schon recht lange zurück zu liegen.
      Dir scheint bei aller öffentlicher Kritik an Vista eines entgangen zu sein: Es ist das sicherste Mainstream OS. Mit Windows 7 werden die Kritikpunkte nun angegangen und sollen verbessert werden. Aber du kannst schon heute beurteilen, dass das nichts wird.

      Mal ne blöde Frage: Wie lange und wie viele Versionen hat denn Apple gebraucht, um OSX gescheit (Performance, Kompatibilität) hinzubekommen?

      • Am 16. Juni 2009 um 23:24 von Adolf Kluth

        AW: Ja, sehr seltsam!
        Das ist ja gut, dass ich hier noch einmal hereinschneie. Meinen Beitrag hatte ich schon fast vergessen.

        An alle, die mich der Klugscheißerei bezichtigen. An alle, die fragen, wann ich denn das letzte Mal mit Windoof zu tun hatte, an alle, die mich ätzend und unsachlich mit Halbwahrheiten und Unterstellungen belästigen:

        Ich gehe täglich mit Windows-Systemen aller Generationen um, ich administriere auf meiner Arbeitsstelle eine Serverfarm mit vier Windows-Servern (drei Terminalservern und einem Domänencontroller jeweils unter W2k3) zwei Webserver unter Windows 2003, rund 50 Clients unter Windows 2000, XP und Vista. Alleine in meiner Wohnung stehen, neben dem geherzten MacBook, vier Windows-Rechner mehrerer Generationen herum und werden täglich benutzt. Ich versuche, seit 1992 mit Windows-Systemen zu arbeiten. Ich bilde mir ein, dass ich mich mit der Architektur von Windows ganz gut auskenne. Ich kitzle aus der Registry Tricks heraus, die selbst bezahlte Profis die Ohren anlegen lässt. Nicht, dass ich in der Summe mehr drauf hätte als die, aber ich kann denen eben auch noch einige Tricks beibringen.

        Und jetzt bitte alle anonymen Beschimpfer, gut zuzuhören.
        Ihr feigen Kleingeister, die Ihr Euch hinter Pseudonymen und abgekürzten Namen versteckt:

        Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe mich schon mit Windows-Systemen herumgeärgert, als die meisten Windows-benutzenden Internetuser von heute noch in die Windeln gemacht haben. Ich kenne Windows in- und auswendig. Ich kenne die Architektur dieses Micky-Maus-Betriebssystems gut genug um sagen zu können: "Taugt nichts!" Und das, was taugt, haben die Microsoft-Programmierer auf der Altar der Abwärtskompatibelität geopfert oder für die zockenden Kiddies zerfleddert, die schon vor Stolz platzen, wenn sie mit Assistenten und Online-Hilfe ein Netzwerk mit zwei Rechnern ans Laufen bekommen.

        Vielleicht denkt Ihr Trötebären ja irgendwann erst einmal nach, bevor Ihr mich mit Eurem Computerzeitschriften-Halbwissen von unten anmacht.

        Wenn Ihr jetzt Lust bekommt, Euch SACHLICH und FUNDIERT mit mir zu unterhalten: Bitte gerne!

        • Am 6. Juli 2009 um 8:02 von Admin

          AW: AW: Ja, sehr seltsam!
          Nun ja, Herr Kluth,
          4 Windows Server zu administrieren ist ja nun nicht gerade eine Herausforderung. Auch ich weiß, wovon ich rede, denn ich administriere derer um einiges mehr. Warum mehr – ganz einfach, weil sie laufen und laufen und laufen. Bleiben Sie auf dem Teppich, Windows ist für jeden Normalanwender ein prima OS.

          • Am 13. Juli 2009 um 18:11 von Adolf Kluth

            AW: AW: AW: Ja, sehr seltsam!
            hmmm… schon wieder ein anonymer Kommentator.

            Das mit meiner beruflichen Nebentätigkeit habe ich nur gesagt, weil einer Ihrer Vorredner mir implizit unterstellt hat, ich wüsste nicht, wovon ich rede ("Wann hattest du das letzte Mal mit Windows zu tun? Scheint schon recht lange zurück zu liegen.") Ich wollte damit nicht angeben, sondern lediglich zum Ausdruck bringen, dass ich sehr wohl mit der Architektur von Windows-Systemen vertraut bin und mir deshalb anmaße, mir ein Urteil zu bilden.

            Nein! ich denke nicht, dass Windows ein für Otto Normaluser taugliches System ist. Zu oft musste ich bei Kollegen schon Dialer und später Trojaner und Viren entfernen, zu oft muss ich die mir anvertrauten System an meiner Arbeitsstelle warten und immer wieder immer dieselben Dinge reparieren. Sie haben natürlich Recht, wenn Sie einwenden, dass ein Windows-Server stabil läuft. Das gilt für meinen Domänencontroller und die Webserver.
            Aber haben Sie schon einmal einen Anwendungsserver aufgesetzt, auf den in der Woche über 800 verschiedene, spielfreudige und intelligente Jugendliche zugreifen? Dann wäre Ihnen klar, dass die Architektur von Windows (in diesem Fall ist es Windows Server 2003) so viele Angriffspunkte bietet, dass man es nur unter erheblicher Einschränkung des Nutzwertes einigermaßen sicher einrichten kann. Obwohl dies schon das dritte System ist, an dessen Einrichtung ich hier beteiligt war, und obwohl wir jede neue Version noch rigider "zugenagelt" haben, tun sich immer neue Lücken auf.

            Das Problem ist unter anderem, dass Betriebssystem, Programme und Nutzerdaten nicht konsequent genug voneinander getrennt werden. Deshalb muss ein Anwender schreibrechte in Systemordnern besitzen. Deshalb nutzen ja auch die meisten Windows-Besitzer ihren PC standardmäßig mit beim Setup per "default" erhaltenen Administratorrechten. Daran ändert auch die Sicherheitsabfrage unter Windows Vista nichts, denn der gestresste Anwender wird sie nach einiger Zeit entnervt abschalten, oder mit dem eingeschränkten Nutzwert leben müssen (s.o.)

            Und genau deshalb ist ein Windows-System eben kein prima OS für den Normalanwender. Genau deshalb sollte auf jedem Windows-System im Hintergrund ein Virenscanner und ähnliche Schadensbegrenzungssoftware Systemressourcen fressen. Genau deshalb setzen etliche Großbanken heute noch in sicherheitskritischen Bereichen das inzwischen fast 20 Jahre alte OS/2 von IBM ein.

            Wird das jetzt ein ernsthaftes Gespräch? Dann setze ich mir hier ein Lesezeichen! Dann wüsste ich aber auch gerne, mit wem ich hier rede.

            mfg

            A. Kluth

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