Google und Yahoo beenden angeblich Werbepartnerschaft

Unternehmen zeigen wenig Kompromissbereitschaft bei Verhandlungen mit US-Justiz

Das geplante Werbeabkommen zwischen Google und Yahoo steht offenbar vor dem Aus. Wie das Wall Street Journal berichtet, haben sich die beiden Unternehmen gestern erneut mit Vertretern des US-Justizministeriums getroffen, um kartellrechtliche Bedenken zu diskutieren. Dabei sollen Google und Yahoo nach Angaben des Wall Street Journal wenig Kompromissbereitschaft gezeigt haben.

Gegenüber dem WSJ erklärten Google und Yahoo nur, die Gespräche mit dem Department of Justice dauerten noch an. Google-Sprecher Adam Kovacevich sagte, dass eine Vereinbarung zwischen seinem Unternehmen und Yahoo zum Vorteil des Wettbewerbs im Bereich Online-Werbung sei. Tracy Schmaler, Sprecherin von Yahoo, ergänzte, ein Abkommen mit Google stärke die Konkurrenzfähigkeit von Yahoo.

In der letzten Woche hatten Google und Yahoo den Beginn ihrer Zusammenarbeit erneut verschoben, um den Wettbewerbshütern in den USA mehr Zeit für die Überprüfung einzuräumen. Im Rahmen der im Juni getroffenen Vereinbarung sollte Google Werbung für Yahoos Suchergebnisse liefern. Aufgrund des zu erwartenden gemeinsamen Marktanteils von 90 Prozent im Bereich Suchwerbung hatten auch verschiedene Branchenverbände die Zusammenarbeit kritisiert.

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1 Kommentar zu Google und Yahoo beenden angeblich Werbepartnerschaft

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  • Am 31. Oktober 2008 um 17:55 von CPP

    Was für ein Marketing-Unsinn!
    Google + Yahoo: Die Werbe-Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen stärke den Wettbewerb.

    Ach ja?

    Wenn Nr. 1 (Google, ca. 60%) und Nr. 2 (Yahoo, ca. 20%) zusammengehen und ein Kartel mit einer Marktmacht von 80% bilden ist das gut für die Konkurrenz?

    Auf welchen Planeten leben eigentlich diese Marketing-Sprecher?

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