Bericht: Android soll Motorolas Mobilfunksparte retten

Dem Betriebssystem ist eine zentrale Rolle bei der Entwicklung neuer Handys zugedacht

Motorola will bei der Neuausrichtung seiner angeschlagenen Mobilfunksparte verstärkt auf Googles Android setzen. Das Linux-basierte Handybetriebssystem soll einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) zufolge eine zentrale Rolle bei der Entwicklung neuer Mobiltelefone spielen. Sanjay Jha, Co-CEO von Motorola und Leiter der Mobilfunksparte, werde am Donnerstag anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen des Unternehmens seine Umstrukturierungspläne vorstellen, heißt es.

Wie das WSJ berichtet, wird Android auf allen Geräten der mittleren Preislage zum Einsatz kommen. Außer Android wolle das Unternehmen zukünftig nur noch zwei Handybetriebssysteme einsetzen: Microsofts Windows Mobile und seine eigene Plattform P2K.

Vier andere Systeme, darunter auch Symbian, verwendet Motorola demnach zukünftig nicht mehr für Mobiltelefone. Als Folge werde die Anzahl derjenigen Mitarbeiter reduziert, die bei Motorola Betriebssysteme an Geräte und Mobilfunkprovider anpassen, so die Quelle des WSJ.

In der vergangenen Woche waren Berichte über ein für die Nutzung sozialer Netzwerke optimiertes Android-Handy von Motorola aufgetaucht. Das Gerät soll im zweiten Quartal 2009 auf den Markt kommen und bei Abschluss eines Laufzeitvertrages mit einem Provider zwischen 150 und 180 Dollar kosten.

Themenseiten: Android, Handy, Hardware, Mobile, Motorola

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