Datenschutzerklärung liefert Hinweise auf Windows 7

Homegroups sollen Heimvernetzung vereinfachen

In der Datenschutzerklärung zum Milestone 3 von Windows 7 sind nach einem Bericht von Istartedsomething.com weitere Hinweise auf die neuen Features des Vista-Nachfolgers aufgetaucht. Abgesehen von Multitouch hat Microsoft bislang keine offiziellen Aussagen gemacht.

Homegroups sollen die Heimvernetzung vereinfachen und Nutzer bei der Freigabe von Medien unterstützen. Auch die Einbindung von Streaming-Extendern ist dem Dokument zufolge besser organisiert. Bestätigt werden auch Gerüchte, wonach die bislang in der Sidebar beheimateten Gadgets künftig auf dem Desktop abgelegt sind.

Windows 7 führt ein Liste von instabilen Treibern und vehindert deren Start. Aktualisierungen kommen über Windows Update. Der Umgang mit Hardware soll künftig in Device Stage erfolgen.

Der Vista-Nachfolger soll auf der Professional Developers Conference 2008 (PDC) in Los Angeles erstmals offiziell präsentiert werden. Microsoft musste die Vorabversion, die auf der PDC verteilt werden soll, bereits mit einem ersten Sicherheitsupdate nachrüsten.

Themenseiten: Microsoft, Software, Windows 7

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu Datenschutzerklärung liefert Hinweise auf Windows 7

Kommentar hinzufügen
  • Am 28. Oktober 2008 um 19:00 von Fraggle

    Bedenklich
    Also ich finde das direkte Sperren von instabilen Treibern bedenklich. Das ist der erste Schritt keine Treiber zuzulassen, die nicht auf einer Positivliste steht.
    Ich möchte selber entscheiden ob ich einen instabilen Treiber nutzen möchte Schließlich kann es sein, daß ich auf eine Funktion angewiesen bin, dann lieber instabil als gar nicht.

    • Am 29. Oktober 2008 um 8:49 von Schall und Rauch

      AW: Bedenklich
      Es gibt aber millionen von Durchschnittsanwendern, die keine Ahnung haben, und es dann besser ist, die Ausführung intstabilee Treiber zu unsterbinden. Denn sonst denken viele User, das Windows schuld an den Abstürzen und sonstigen Fehlern ist.
      Lieber sollten die Treiberhersteller mehr Augenmerk auf Qualität legen. Und das müssen sie wohl oder übel, wenn sie Hardware und Treiber für Windows 7 entwickeln wollen.

      Selbst wenn man instabile Treiber durch Usererlaubnis (Selbstzertifizierung) freigeben lassen wollte, würde dies zum selben Ergebnis führen. Denn dann würden sicherlich wieder zig "Profi" Tipps auf dieses Feature aufmerksam machen, und jeder unbedarfte User wurde diese Funktion nutzen, womit wir dann wieder bei dem "Windows ist schuld" Problem wären.

      Und was ist dann mit Beta-Versionen von Treibern? Nun die sollen die Hersteller gefälligst selbst austesten (Qualitätssicherung), und nicht die User dafür einspannen.

    • Am 29. Oktober 2008 um 10:42 von wat'n nu

      AW: Bedenklich
      Was ich noch viel bedenklicher finde ist, dass jegliche Treiber nur noch über Microsoft zu erhalten sind, nämlich über sie offizielle Update-site, und dort erhält nur derjenige Zugriff, der "ordentlich", namentlich registriert ist….

      • Am 29. Oktober 2008 um 17:09 von Der Skeptiker

        AW: AW: Bedenklich
        Die Treiberfrage so zuzudrehen ist das Recht Microsofts. Allerdings hat sich in der Vergangenheit gezeigt (wer erinnert sich noch an die IBM PS/2 PCs und die ersten Macintoshs sowie OS/2), dass eine zu starke Einschränkung des Users die Abkehr vom System beschleunigt.

        Somit könnte dieses Festdrehen der Daumenschrauben dazu führen, dass kleine Anbieter von Zusatzkarten, die den Zertifizierungsaufwand von MS prozesstechnisch und finanziell und zeitmäßig nicht stemmen können, vom System abwenden und auf Linux setzen.

        Somit haben wir ein tolles Regulativ, das die Eskapaden von Microsoft selbst begrenzt. Auch einem Monopolisten kann ein Markt verloren gehen.

        Denken wir einmal an das kommende Cloud Computing. ASUS hat bereits Boards im Angebot, die kommen mit einem Linux und vollem Web-Access auf einem Flash-Baustein daher.

        Mit diesem Web-Zugriff kann man die Office Suite von Google verwenden und Webspace gibt es zu Hunderten an Gigabytes für lau im Netz.

        Wer braucht da noch Windows?

        MS wird sich sehr genau überlegen müssen, wie man seine Kunden nicht vergrault.

        Die Lösung aus meiner Sicht wird sein: Zertifizierte Treiber und Expertenmöglichkeit über die Registry, um dennoch Treiber einzubinden.

        Best of Both Worlds …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *