13,4 Prozent weniger US-Start-ups erhalten Wagniskapital

Wirtschaftskrise trifft auch Technologiebranche in Kalifornien

Das Marktforschungsunternehmen VentureSource hat Zahlen über den Rückgang der Risikokapital-Investments herausgegeben. Verglichen mit dem dritten Quartal 2007 ist die Anzahl der abgeschlossenen Finanzierungsvereinbarungen im letzten Vierteljahr um 13,4 Prozent gesunken: Statt 674 erhielten nur noch 583 Unternehmen Wagniskapital.

Die Gesamthöhe des herausgegebenen Kapitals sank um 7,2 Prozent. Betrug diese im dritten Quartal des Vorjahres noch 7,94 Milliarden Dollar, so wurden 2008 nur noch 7,37 Milliarden gewährt. Die größten Kapitalgeber im Silicon Valley, Sequoia Capital und Benchmark Capital, hatten bereits vor einiger Zeit einen wirtschaftlichen Abschwung prophezeit.

Viele Kleinunternehmen müssen nun Expansionspläne oder neue Projekte auf Eis legen und einen Einstellungsstopp verhängen: „Als wir in das Jahr gestartet sind, waren wir sehr um Wachstum bemüht. Das ist nun nicht mehr wichtig. Jetzt geht es nur noch um Cash Flow“, so Ben Smith, Gründer des Internet-Start-ups Merchant Circle.

Themenseiten: Business, Marktforschung, VentureSource

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