AMD stellt ATI Radeon HD 4830 vor

Mittelklasse-Karte kostet 125 Euro

AMD hat heute den Mittelklasse-Grafikchip ATI Radeon HD 4830 angekündigt. Grafikboards mit der neuen GPU werden bei Online-Händlern ab 125 Euro gelistet. Die Auslieferung soll in wenigen Tagen beginnen.

Laut AMD-Spezifikation soll der Radeon HD 4830 über 640 Stream-Prozessoren verfügen, während in den High-End-Modellen 800 Shadereinheiten arbeiten. ZDNet erhielt von AMD ein fehlerhaftes Modell mit lediglich 560 Stream-Prozessoren. Die Kollegen von Techpowerup fanden den Fehler als erste heraus. Mit dem von Techpowerup entwickelten Tool GPU-Z lassen sich die fehlerhaften GPUs erkennen. Allerdings scheint der Fehler nur bei den von AMD direkt an die Tester versendeten Referenz-Karten aufzutreten. Grafikboards von Powercolor und Sapphire funbktionieren laut Techpowerup fehlerfrei.

AMD kann derzeit noch nicht sagen, ob fehlerhafte Chips auch an Board-Partner gegangen sind. Anwender, die sich in den nächsten Tagen eine Grafikkarte mit Radeon HD 4830 kaufen, sollten also mit dem Tool überprüfen, ob der Chip einwandfrei funktioniert. Hinter der Bezeichnung Shaders (siehe Screenshot) sollte idealerweise die Zahl 640 auftauchen. Steht dort 560, handelt es sich um einen fehlerhaften Chip. Zur Leistungsbeurteilung kann daher nur auf die Herstellerbenchmarks verwiesen werden, die in der Vergangenheit allerdings mit unabhängigen Tests größtenteils übereinstimmend waren.

Mit dem Radeon HD 4830 für 125 Euro rundet AMD das Angebot von GPUs der 4800er-Serie nach unten ab. Grafikkarten mit dem Spitzenmodell Radeon HD 4870 sind über 200 Euro teuer, während Boards mit Radeon HD 4850 circa 150 Euro kosten.

Fehlerhafter Radeon-Chip HD 4830 mit nur 560 statt 640 Shadereinheiten
Das Tool GPU-Z von Techpowerup identifiziert fehlerhafte Radeon-Chips vom Typ HD 4830.

Themenseiten: AMD, Geforce, Grafikchips, Hardware, Radeon

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