Britische Polizei erhält mobile Fingerabdruckleser

Projekt Midas startet 2010

Ab 2010 sollen mobile Fingerabdruckleser zur Standardausrüstung der britischen Polizei gehören. Im Rahmen eines Projekts namens Midas werden die Beamten mit mobilen Geräten zur Personalienfeststellung und mit Zugriff auf die biometrische Datenbank Ident1 ausgestattet. Ident1 umfasst rund 7,1 Millionen Fingerabdrücke.

Geoff Whitaker, Chief Technology Officer für Biometrie an der National Policing Improvement Agency (NPIA), sagte auf der Biometrics Exhibition and Conference 2008, in Zukunft bestehe die Möglichkeit, auch unterwegs auf Phantombilder, die Immigrations- und Geheimdienstdatenbanken sowie den Police National Computer zuzugreifen. Polizeibeamten stünden die Personalien und gespeicherten Daten von Personen dann jederzeit zur Verfügung.

Midas ist der Nachfolger von Lantern, einem Biometrieprojekt, im Zuge dessen während der letzten 18 Monate rund 200 Fingerabdruckscanner zum Einsatz kamen. In 80 Prozent der 30.000 vorgenommenen Überprüfungen lieferte die Ident1-Datenbank innerhalb von zwei Minuten ein Ergebnis.

Das Projekt Midas läuft bis 2013. Die ersten Verträgeabschlüsse mit privaten Firmen, die die nötige Hard- und Software liefern sollen, sind für 2009 geplant.

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