SanDisk bringt MP3-Player für Flashkarten-Musikalben

Format "slotMusic" startet diese Woche in den USA

SanDisk hat mit dem „Sansa slotMusic Player“ einen einfachen Musikspieler für das „slotMusic„-Format vorgestellt, das der Speicherhersteller gemeinsam mit den vier großen Plattenlabels als neues physisches Format für den Albenverkauf etablieren will. Der Spezial-Player erscheint zum US-Marktstart von slotMusic in dieser Woche. Neben einem Standard-Modell soll es auch Varianten mit Künstler-Branding geben.

SanDisks neuer Player wiegt etwas mehr als 50 Gramm und ist mit rund sieben Zentimetern maximaler Ausdehnung recht kompakt. Punkten soll er besonders durch leichte Handhabung. „Einfach die slotMusic-Karte des Lieblingsmusikers in den Player stecken und auf Play drücken“, so Daniel Schreiber, SanDisk Senior VP und General Manager. Damit sei der Sansa slotMusic Player für die neuen Karten praktisch das, was ein Discman für Audio-CDs war.

Allerdings bietet das Gerät wenig zusätzliche Features, die über Basisfunktionen wie das Pausieren oder Überspringen von Liedern hinausgehen. Beispielswiese fehlt ein Display, auf dem digitale Beihefte oder andere Bonusfeatures des Albums angesehen werden könnten. Dafür kostet das Standardmodell nur 20 Dollar. Die gebrandeten Varianten sollen inklusive passendem Album für 35 Dollar zu haben sein.

Diese Woche erfolgt in den USA der Verkaufsstart der 15 Dollar teuren slotMusic-Karten. Noch vor Weihnachten wollen die Labels EMI, Sony, Universal und Warner laut SanDisk Alben dutzender Künstler anbieten. Europa und andere Regionen sollen erst 2009 folgen. In Deutschland wird es laut SanDisk ein Demoprojekt geben: Ab Ende Oktober kommt das neueste Album der Sängerin Katy Perry „One of the Boys“ im Paket mit dem MP3-Player Sansa Fuze 4GB von SanDisk.

SanDisk Sansa slotMusic Player
Der Sansa slotMusic Player spielt Musik von Micro-SD-Karten ab (Bild: SanDisk).

Themenseiten: Personal Tech, SanDisk

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1 Kommentar zu SanDisk bringt MP3-Player für Flashkarten-Musikalben

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  • Am 16. Oktober 2008 um 16:07 von Robert

    slotMusic …. alter Hut mit neuem Namen
    Hmmm das hat doch schon mal einer versucht? JA! Genau: Mano Pooth -Bruder vom Franjo- gründete doch mal diese Firma . . . . Moogon. Die wollten mit der FunkyCard die Welt erobern. Mano ging sang- und klanglos unter.
    Jetzt kommen SanDisk und Universal, Sony BMG und Co und glauben fest daran, dass der Konsument komplett blöde ist?!
    Die Idee von TOSHIBA mit den Moviecards ist da schon besser und vor allem Kundenorientierter.
    Wir haben letztens Promo-Filme von K&P electronic Deutschland GmbH auf USB-Drives kopieren lassen, mit Kopierschutz und allem Tralala: 1A Sache! Der Kunde kann neben dem Fim noch eigene Dateien speichern. Das ist doch mal was mit Zukunft.

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