Gartner: PC-Markt trotzt der Finanzkrise

Hersteller verkaufen 15 Prozent mehr Computer als im dritten Quartal 2007

Gartner hat Verkaufszahlen für den PC-Markt im dritten Quartal 2008 veröffentlicht. Insgesamt wurden zwischen Juli und September rund 80,6 Millionen PCs verkauft, was einem Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres entspricht. Demnach hat die internationale Finanzkrise derzeit noch keine negativen Auswirkungen auf die Branche.

Ein großer Teil des Wachstums basiert nach Auskunft der Marktforscher auf dem Verkauf von Geräten in der Preislage von weniger als 500 Dollar. Allerdings zeige die Statistik nicht, ob es sich dabei um Netbooks oder einfach nur um besonders günstige Notebooks handle, erklärte Gartner-Analystin Mika Kitagawa.

Die USA konnten nicht vom deutlichen Aufwärtstrend profitieren – das Wachstum betrug dort laut Gartner nur 4,8 Prozent. Europa, der mittlere Osten und Afrika erreichten eine fast fünfmal so hohe Wachstumsrate. Insgesamt verkauften die Hersteller im EMEA-Raum 28,8 Millionen PCs im dritten Quartal.

Acer hat sich im letzten Vierteljahr als drittgrößter PC-Hersteller hinter Hewlett-Packard und Dell etabliert. Insgesamt verkaufte das Unternehmen in diesem Zeitraum rund zehn Millionen Computer und erreichte ein Wachstum von 47 Prozent.

Mit einem Gesamtmarktanteil von 12,5 Prozent liegt Acer nur knapp hinter Dell mit 13,6 Prozent. HP hat als Branchenführer einen Marktanteil von 18,4 Prozent.

Themenseiten: Acer, Business, Dell, Gartner, Lenovo

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