Amazon ändert Preismodell für Storage-Dienst S3

Mehr Speicherkapazität kostet pro Gigabyte künftig weniger

Amazon hat ein neues Preismodell für seinen Speicherdienst Simple Storage Service (S3) eingeführt. Davon profitieren vor allem Nutzer, die sehr große Datenmengen bei Amazon speichern. Den bisher in Europa gültigen Grundtarif von 18 US-Cent pro Gigabyte Speicherplatz und Monat beschränkt Amazon auf die ersten 50 TByte. Die nächsten 50 TByte kosten dann nur noch 17 US-Cent. Wer zukünftig mehr als 500 TByte bei Amazon speichert, zahlt sogar nur noch 15 US-Cent pro GByte.

„Durch die größere Nachfrage nach S3 und interne Verbesserungen des Dienstes waren wir in der Lage, die Betriebskosten zu reduzieren“, erklärte ein Amazon-Sprecher. „Wir haben immer gesagt, dass wir Kosteneinsparungen an unsere Kunden weitergeben werden, und das machen wir hiermit.“ Die Preise für eingehenden und ausgehenden Datenverkehr hat Amazon nicht verändert.

Der Sprecher kündigte an, Amazon werde auch zukünftig daran arbeiten, die Kosten und damit auch die Preise für den Simple Storage Service zu reduzieren. Die Zahl der auf S3 gespeicherten Objekte bezifferte Amazon auf aktuell mehr als 29 Milliarden.

Themenseiten: Amazon, Internet, Telekommunikation

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