Fünf Gründe für das Scheitern von Vista

18 Monate nach Veröffentlichung läuft Vista nur auf 8,8 Prozent der Unternehmens-PCs. Die OEM-Auslieferung von XP wurde um ein halbes Jahr verlängert, Windows 7 vorgezogen. Was ist da schiefgegangen?

Es ist was faul im Staate Redmond: Das mit vielen Hoffnungen und Versprechungen gestartete Vista kam erst nicht in Schwung – und wird, so wie es jetzt aussieht, auch nicht mehr die Gelegenheit dazu bekommen. Zumindest nicht auf Firmen-PCs. Auch wenn Microsoft das natürlich weder wahrhaben noch zugeben will. Die Verbreitungsgeschwindigkeit sei normal, heißt es, und wer das Gegenteil behaupte schizophren.

Dennoch ist Vistas Ruf weitgehend ruiniert. Indirekt gesteht Microsoft das selbst ein, indem es versucht, ihn durch eine vieldiskutierte Werbekampagne aufzumöbeln. An der Tatsache, dass IT-Abteilungen das Betriebssystem weitgehend ignorieren, wird das kaum etwas ändern. Gerade Firmen hätten nicht einmal die kürzlich eingeräumte erneute Verlängerung der XP-Verfügbarkeit auf neuen OEM-PCs gebraucht: Ihre Volumenlizenzverträge erlauben ihnen ohnehin, Windows XP noch einige Jahre zu installieren.

Dennoch ist der Schritt ein weiterer – zumindest symbolischer – Nagel für den Vista-Sarg. Dasselbe gilt für die neue Geschäftigkeit beim Vista-Nachfolger Windows 7. Kommt das Release tatsächlich wie angekündigt schon 2010, haben IT-Abteilungen sogar ein Argument mehr, um Vista zu überspringen.

Zugegeben, es gilt als schick, Haare in der von Microsoft servierten Suppe zu finden. Fast so, wie auf die Steuern oder das Wetter zu schimpfen. Aber auch bei einer etwas gelasseneren Betrachtungsweise kommt Vista nicht besonders gut weg. Dafür gibt es in den USA fünf Gründe – in Deutschland immerhin vier.

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