Asus liefert Eee Box mit Virus aus

Unternehmen warnt vor verseuchten Geräten in Japan

Asus hat Kunden in Japan vor einem Virenproblem seines Mini-Desktops Eee Box gewarnt. Das dort seit vergangener Woche erhältliche Modell Eee Box B202 wurde verseucht ausgeliefert.

Auf dem D-Laufwerk des Desktops befindet sich eine Datei namens „Recycled.exe“, bei der es sich um einen Virus handelt. Wird das Laufwerk erstmals geöffnet, versucht sich der Schädling automatisch auf das primäre C-Laufwerk zu kopieren und die Registry zu verändern. Auch alle USB- und anderen Wechsel-Datenträger, die an das Gerät angeschlossen werden, sind von einer Infektion bedroht. Asus Japan äußerte Bedauern und verspricht seinen Kunden Hilfe bei der Lösung des Problems.

Wie es zu der Panne kommen konnte, habe das Unternehmen bisher nicht kommentiert, berichtet Network World. Ob sich das Problem auf Eee-Box-Geräte für den japanischen Markt beschränke, habe Asus ebensowenig klarstellen wollen.

In Deutschland ist der Verkaufsstart der Eee Box für Mitte Oktober geplant. Über eine mögliche Verschiebung dieses Termin aufgrund des Virenproblems gibt es derzeit keine Informationen.

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3 Kommentare zu Asus liefert Eee Box mit Virus aus

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  • Am 8. Oktober 2008 um 17:01 von Klutt

    Virus?
    Achso die Geräte wurden mit Windows ausgeliefert. Damit ist der größte Virus eh schon vorinstalliert und die Recycled.exe" ist nicht weiter tragisch.

    • Am 8. Oktober 2008 um 19:12 von Holm

      AW: Virus?
      Oh ja, ein sehr kluger und durchdachter Komentar.

      • Am 9. Oktober 2008 um 23:37 von Klutt

        AW: AW: Virus?
        Es freut mich das Du meiner Meinung bist.

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