Norwegen leitet Kartelluntersuchung gegen Apple ein

Wettbewerbsbehörde verlangt Öffnung des iTunes Store

Die norwegische Wettbewerbsbehörde hat eine Kartelluntersuchung gegen Apple eingeleitet. Laut einem Bericht von The Inquirer versuchen die Wettbewerbshüter seit zwei Jahren, das Unternehmen dazu zu bewegen, seinen iTunes Store auch für MP3-Player anderer Hersteller zu öffnen. Bisher hat Apple jedoch alle Forderungen aus Norwegen ignoriert.

Die norwegischen Verbraucherschutzgesetze verlangen, dass Verbraucher in der freien Wahl des Abspielgeräts für digitale Inhalte nicht behindert werden dürfen. Bei iTunes gekaufte Songs, die Apple mit seiner Rechteverwaltung FairPlay versehen hat, können jedoch nur auf iPods oder dem iPhone wiedergegeben werden.

Nun hat die Behörde Apple aufgefordert, bis zum 3. November zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen. Nach norwegischem Gesetz können die Wettbewerbshüter Auflagen für Apple in Norwegen erteilen und auch Geldstrafen verhängen, falls das Unternehmen den Anweisungen nicht folgt.

Themenseiten: Apple, Internet, Telekommunikation

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